Das Rockharz 2026 kehrt auch in diesem Jahr als eines der charakterstärksten Metal‑Festivals Deutschlands zurück. Seit über drei Jahrzehnten steht das Festival für eine Kombination aus familiärer Atmosphäre und musikalischer Vielfalt vor einer Kulisse, die in der deutschen Festivallandschaft einzigartig ist. Die Ausgabe 2026 führt diese Tradition fort und bringt ein Line‑up auf die Bühne, das internationale Größen, Szene‑Lieblinge und spannende Newcomer vereint. Das Rockharz bleibt ein Ort, an dem Metal‑Fans aller Stilrichtungen zusammenkommen, um Musik, Gemeinschaft und die besondere Stimmung des Harzes zu erleben.
Standort – Der Flugplatz Ballenstedt als Herzstück
Der Flugplatz Ballenstedt, am Fuße der Teufelsmauer bildet seit vielen Jahren das Zuhause des Festivals und ist ein entscheidender Teil seiner Identität. Die offene Landschaft, der Blick auf den Brocken und die umliegenden Hügel schaffen eine Atmosphäre, die das Rockharz unverwechselbar macht. Kurze Wege, ein übersichtliches Gelände und die charakteristische Doppelbühne ermöglichen ein stressfreies Festivalerlebnis ohne Überschneidungen. Hier verschmelzen Natur, Musik und Gemeinschaft zu einem Gesamtbild.
Besonderheiten – Von Glück in Dosen bis Festivalidentität
Das Rockharz hat über die Jahre eine Reihe von Besonderheiten entwickelt, die es von anderen Festivals abheben. Dazu gehört vor allem Glück in Dosen, die legendäre Festivalwährung, die nicht nur als humorvolles Sammlerstück dient, sondern auch den Gemeinschaftscharakter des Festivals widerspiegelt. Hinzu kommen die kurzen Wege, die Doppelbühne ohne Überschneidungen, die liebevoll gestalteten Stände und die enge Verbindung zwischen Crew, Bands und Publikum. Das Rockharz bleibt ein Festival, das bewusst auf Authentizität setzt – ohne unnötigen Bombast, dafür mit Herz, Humor und einer klaren Identität.
Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit, auf dem Festival zu heiraten. Das Rockharz bietet seit einigen Jahren offizielle Trauungen direkt auf dem Gelände an – ein Angebot, das von vielen Paaren genutzt wird, die ihre Liebe zur Musik und zur Szene auf besondere Weise feiern möchten. Die Zeremonien finden in einem eigens gestalteten Bereich statt und verbinden die Atmosphäre des Festivals mit einem sehr persönlichen Moment. Für viele Besucher*innen ist das einer der charmantesten und emotionalsten Aspekte des Festivals, der zeigt, wie vielfältig und gemeinschaftlich das Rockharz gedacht ist.
Inklusion – Barrierefreiheit als gelebte Praxis
Das Rockharz legt seit Jahren großen Wert auf Inklusion und Barrierefreiheit. Das Gelände ist so gestaltet, dass Menschen mit körperlichen Einschränkungen möglichst selbstständig am Festival teilnehmen können. Dazu gehören barrierefreie Wege, erhöhte Plattformen an den Bühnen, spezielle Sanitäranlagen und ein Awareness‑Team, das bei Bedarf unterstützt. Die Crew arbeitet eng mit Betroffenen zusammen, um jedes Jahr Verbesserungen umzusetzen. Inklusion ist hier kein Marketingbegriff, sondern ein fester Bestandteil der Festivalphilosophie.
Bands 2026
Agnostic Front // Airbourne // Alice Cooper // Annisokay // Avatar // Betontod // Biohazard // Black Label Society // Crypta // Danko Jones // Die Apokalyptischen Reiter // Die Habenichtse // Dogma // Dominum // Doro // Drone // Emperor // Ensiferum // Ex Deo // Feuerschwanz // Fiddler’s Green // Final Cry // Finntroll // Gothminister // Haggefugg // Harakiri For The Sky // Hämatom // Heavysaurus // Helloween // Hiraes // Kataklysm // Knorkator // Kreator // Majestica // Mittel Alta // Motorjesus // Necrotted // Paradise Lost // P.O.D. // Rauhbein // Rodeo 5000 // Sagenbringer // Soen // Soulbound // Stahlmann // Steve N Seagulls // Subway To Sally // Tailgunner // The Haunted // Tungsten // Walls Of Jericho // Warmen // Watch Me Rise
Helloween
Helloween gehören zu den prägendsten Bands des europäischen Power Metals und haben mit ihrem charakteristischen Mix aus melodischer Virtuosität, hymnischen Refrains und epischer Bühnenpräsenz Generationen von Fans geprägt. Ihre Shows verbinden Energie, Humor und musikalische Präzision zu einem Erlebnis, das sowohl nostalgisch als auch zeitlos wirkt. Auf dem Rockharz zählen sie seit Jahren zu den Publikumsmagneten.
Alice Cooper
Alice Cooper ist eine der ikonischsten Figuren der Rockgeschichte und gilt als Pionier des Shock‑Rock. Seine Shows verbinden theatralische Inszenierung, düstere Erzählwelten und klassischen Hardrock zu einem Gesamtkunstwerk, das weit über ein Konzert hinausgeht. Mit seiner unverwechselbaren Stimme und seiner Bühnenpräsenz liefert er Auftritte, die man nicht vergisst.
Emperor
Emperor zählen zu den einflussreichsten Bands des norwegischen Black Metals und stehen für komplexe Kompositionen, orchestrale Elemente und eine Atmosphäre, die gleichermaßen majestätisch wie düster wirkt. Ihre seltenen Live‑Auftritte sind für viele Fans ein Ereignis, das man nicht verpassen möchte — intensiv, kompromisslos und kunstvoll.
Feuerschwanz
Feuerschwanz haben sich vom humorvollen Mittelalter‑Rock‑Projekt zu einer der erfolgreichsten modernen Metal‑Bands Deutschlands entwickelt. Mit eingängigen Melodien, kraftvollen Arrangements und einer energiegeladenen Live‑Show verbinden sie Humor, Fantasie und musikalische Wucht. Auf Festivals sorgen sie zuverlässig für ausgelassene Stimmung und Mitsing‑Momente.
Kreator
Kreator gehören zu den wichtigsten Thrash‑Metal‑Bands weltweit und prägen seit den 1980ern die europäische Metal‑Landschaft. Ihre Shows sind geprägt von kompromissloser Energie, politischer Schärfe und einer Bühnenpräsenz, die sowohl Veteranen als auch neue Fans mitreißt. Auf dem Rockharz stehen sie für pure Intensität.
Avatar
Avatar verbinden modernen Metal mit theatralischer Inszenierung und einer unverwechselbaren visuellen Ästhetik. Ihre Konzerte wirken wie eine Mischung aus Zirkus, Theater und musikalischer Wucht — immer überraschend, immer kunstvoll, immer energiegeladen. Mit ihrer Mischung aus Groove, Melodie und Performance gehören sie zu den spannendsten Live‑Acts der modernen Szene.
Airbourne
Airbourne stehen für puren, ungefilterten Hardrock, der sich anfühlt wie eine Adrenalinspritze direkt in die PA. Ihre Shows sind laut, schweißtreibend und voller Energie — ein wilder Mix aus Rock’n’Roll‑Attitüde, unbändiger Spielfreude und kompromissloser Live‑Power. Perfekt für ein Festival, das Wert auf echte Rock‑Momente legt.

Frühere Beiträge zum Rockharz findet ihr hier:
- Festivalbericht: Rockharz, Samstag den 05.07.2025
- Festivalbericht: Rockharz, Freitag den 04.07.2025
- Festivalbericht: Rockharz, Donnerstag den 03.07.2025
- Festivalbericht: Rockharz, Mittwoch den 02.07.2025
- Interview mit dem Künstler und Musiker Björn Gooßes („Killustrations“)
- Festivalbericht Rockharz Open Air 2024, Samstag den 06.07.2024
- Bericht: Rockharz Open Air 2024, Freitag den 05.07.2024
- Bericht Rockharz Open Air 2024, Donnerstag den 04.07.2024
- Bericht: Rockharz Open Air 2024, Mittwoch den 03.07.2024
- Festivalbericht: Rockharz Samstag, 08.07.2023
Mehr von den Bands bei Dark-Art findet ihr hier:
- Konzertbericht: Ensiferum – Winter Storm over Europe, Batschkapp Frankfurt, 20.01.2026
- Ankündigung: Vroudenspil & Die Habenichtse – Ach & Krach Tour 2026
- Konzertbericht: Ensiferum – Winterstorm over Europe, Berlin, 21.01.2026
- Konzertbericht: Heidenfest – Berlin, 12.01.2026
- Konzertbericht: Ensiferum – Winter Storm over Europe, MusicHall Strohofer, Geiselwind, 16.01.2026
- Konzertbericht: Eisheilige Nacht in Würzburg, 27.12.2025
- Interview mit dem Musiker und Liedermacher Eric Fish (Eric Fish & Friends)
- Konzertbericht: Eisheilige Nacht 2025 – Potsdam
- Ankündigung: Ragnarök Festival 2026
- Ankündigung: Kanonenfest 2026
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