Groß war die Freude, als im Januar 2024 mit Ekstase das zweite Album der Rosenheimer Indierock-Durchstarter Kaffkiez erschien. Schon auf den vorab ausgekoppelten Singles hatte sich angedeutet, wofür das Album stehen würde: Ein Indie-Pop-Entwurf, der vordergründig polyrhythmisch groovige Gute-Laune-Musik andeutet, in diese aber oft konträre, geradezu trübsinnige Texte übers Verlassenwerden, die Quarterlife Crisis oder gleich den Zustand der Menschheit hineinmogelt. Was das Quintett darüber live abgebrannt hat, war, egal ob auf dem Hurricane, Southside oder Lollapalooza – oder auch bei uns im Haus – nicht weniger als ein ekstatischer Abriss. Nun haben Kaffkiez im Januar 2026 ihr jüngstes Album WIR herausgebracht, mit dem sie schönerweise erneut durch Deutschland touren. Und erneut geben sie uns bereits mit der ersten Vorabauskopplung Vorhang auf einen energetischen Vorgeschmack darauf, was wir erwarten dürfen. Anders gesagt: Nach mehr als 16 Monaten Funkstille kehren Kaffkiez mit einem Track zurück, bei dem wir gleich ja sagen möchten – temporeiche Gitarren, ein druckvoller Mix und ein Sound, der direkt ins Herz und die Beine geht. Warm, vertraut und irgendwo zwischen melancholischer Jugend und einem unbändigen Freiheitsdrang weit in die Zukunft schauend.
– Webseite des Schlachthof Wiesbaden
Kaffkiez
Kaffkiez ist eine Indie‑Rock‑Band aus Rosenheim, die 2020 aus der früher englischsprachigen Formation Maybe hervorging. Ihre Musik verbindet tanzbare Melancholie, eingängige Hooks und eine leicht raue, emotionale Stimme, die zu ihrem Markenzeichen geworden ist. Inhaltlich bewegen sich ihre Songs oft zwischen jugendlicher Aufbruchsstimmung, Alltagsbeobachtungen und nachdenklichen Momenten, ohne dabei an Leichtigkeit zu verlieren. Seit ihrem Wechsel zu deutschsprachigen Texten hat die Band einen klaren, urban geprägten Sound entwickelt, der sowohl radiotauglich als auch live sehr energiegeladen wirkt. Damit positioniert sich Kaffkiez als moderne, zugängliche Indie‑Band, die ländliche Wurzeln mit Großstadt‑Attitüde verbindet.
Und wer die volle Breitseite an Energie abkriegen will, muss in folgende Städte schauen ob er noch ein Ticket bekommt:
- 9.4. Stuttgart, Liederhalle
- 10.4. Zürich, Halle 622
- 12.4. Köln, Palladium
- 14.4. Hannover, Swiss Life Hall
- 15.4. Bremen, Pier 2
- 17.4. Hamburg, Sporthalle
- 18.4. Leipzig, Haus Auensee (Ausverkauft)
- 19.4. Fürth, Stadthalle
- 21.4. München, Zenith
- 22.4. Wiesbaden, Schlachthof (Ausverkauft)
- 23.4. Dortmund, Westfalenhalle
- 24.4. Berlin, Max-Schmeling-Halle

Mehr von Kaffkiez bei Dark-Art findet ihr hier:
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