
Bereits Anfang Februar veröffentlichten Saor mit Amidst the Ruins ihr nunmehr sechstes Studioalbum und kommen nun damit auf Release-Tour durch Europa. Die insgesamt elf Termine führen sie dabei unter anderem in den D-A-CH Raum, nach Polen und nach Frankreich. Dieses Mal werden drei weitere Bands mit an Bord sein, genauer gesagt In the Woods…, Imperium Dekadenz und Cân Bardd . Alle weiteren Informationen erhaltet ihr jetzt in diesem Vorbericht.
Cân Bardd
Cân Bardd aus der Schweiz vereinen Epic-Folk-Metal Klänge und Atmospheric-Black-Metal zu einem einzigartigen Soundgewand. 2016 wurde die Band von Malo Civelli und Dylan Watson ins Leben gerufen, gemeinsam veröffentlichten sie bisher drei Studioalben. Dylan spielte dabei die Drums ein, während Malo den Gesang und alle weiteren Instrumente übernimmt, auf der Bühne wird Malo von Live-Musikern unterstützt. Mittlerweile sitzt Carlos Vivas am Schlagwerk, welcher auch die Drums bei Saor spielt. Inhaltlich sind Cân Bardd sehr naturverbunden, neben den Texten spiegelt sich dies auch immer wider in den Instrumentalpassagen ihrer Lieder wieder.
Imperium Dekadenz
Die Band aus dem Schwarzwald um Sänger Horaz und Gitarrist Vespasian gehört längst zu einer festen Größe der Atmospheric-Black-Metal Szene. 2004 gegründet, können sie auf sieben Studioalben zurückblicken, die sich unter anderem mit Trauer oder der Natur auseinandersetzen. Inhaltlich wechseln sie dabei zwischen Texten auf Deutsch, Englisch und Latein. Letzteres begann auf dem Album Procella Vadens (2010) und wurde von da an auch auf den Folgealben beibehalten. Musikalisch könnte man Imperium Dekadenz beispielsweise mit Der Weg einer Freiheit oder Winterfylleth vergleichen.
In the Woods…
1991 im norwegischen Kristiansand gegründet, waren In the Woods… eine der ersten Bands, die die Bezeichnung „Pagan-Metal“ für ihren Stil verwendeten, auch wenn sie damals noch keine typischen Elemente nutzten. Im Jahr 2000 lösten sich In the Woods… jedoch auf und meldeten sich erst 2014 wieder zurück. Insgesamt konnten sie bisher fünf Full-Length-Alben veröffentlichen, das sechste Album wird am 11. April mit dem Titel Otra erscheinen und insgesamt sieben Songs umfassen. Mittlerweile spielen sie Black-Metal, der nicht selten um Elemente aus dem Gothic- und Progressive-Metal erweitert wird.
Saor
2013 entschied sich der Musiker Andy Marshall dazu, mit Saor sein wohl bekanntestes Solo-Projekt ins Leben zu rufen. Dabei spielte er alle Instrumente, inklusive Gesang selbst und wurde lediglich auf der Bühne von Live-Musikern unterstützt. Mittlerweile sind sie aber in der aktuellen Konstellation konstant unterwegs. Der Name (ausgesprochen „Seur“) stammt aus dem schottischen Gälisch und bedeutet so viel wie „frei“ oder „uneingeschränkt“. Andy vereint hier Atmoshperic-Black-Metal und Folk-Metal, während er von der Geschichte Schottlands, Landschaften und Poesie erzählt. Akustisch festgehalten ist das Ganze bisher auf sechs Studioalben, das aktuellste Werk Amidst the Ruins erschien, wie eingangs erwähnt, im Februar und soll nun auf den Bühnen gebührend gefeiert werden.
- 17.04.25 – D – Weinheim, Café Central
- 19.04.25 – D – München, Dark Easter Metal Meeting
- 20.04.25 – CH – Aarburg, Musigburg
- 23.04.25 – D – Leipzig, Hellraiser
- 24.04.25 – D – Lichtenfels, Ragnarök Festival
- 25.04.25 – D – Bochum, Matrix
Mehr von den Bands bei Dark-Art findet ihr hier:
- Ankündigung: Ragnarök Festival 2025
- Review: Saor – Amidst the Ruins
- Festivalbericht: Prophecy Fest 2024 – Freitag
- Festivalbericht: Morgarten Fest, Samstag, 05.10.2024
- Ankündigung: Wacken Open Air 2025
- Festivalbericht: Ragnarök Festival, Samstag den 06.04.2024
- Festivalbericht: Ragnarök Festival, Freitag 05.04.2024
- Bericht: Mead & Greed Festival – Freitag, 15.03.2024
- Festivalbericht: De Mortem et Diabolum IX, Freitag 08.12.23
- Bericht: Atmospheric Arts II im 7er Club, Mannheim
Antworten