Gekreische im Tulpenfeld – Niederländischer Black Metal

Hi! Da bin ich wieder! Dieses Mal begeben wir uns auf der Landkarte zum Bestandteil eines ganzen Königreiches, das sich aus Vogelperspektive gesehen links oben an die deutschen Grenzen schmiegt. Die Rede ist von den Niederlanden, die neben einer enorm ausgeprägten elektronischen Musikszene auch im Black Metal einen mehr als markanten Fußabdruck hinterlassen haben und diesen Fußabdruck immer wieder um neue Profile ergänzen können. Im Folgenden stelle ich euch ein paar Bands aus der niederländischen Szene vor, die es mehr als verdient haben, gehört und gekannt zu werden.
Wie bei meiner kleinen Rundschau zur Schweiz (die ihr hier nachlesen solltet) möchte ich gleich klarstellen, dass ich natürlich nicht alle Bands, die uns und die Niederlande mit schwarzen Klängen bereichern, abhandeln kann. Bei den folgenden handelt es sich lediglich um eine kleine Auswahl, ein paar Leckerbissen, einen Appetizer. Es wird sicherlich weitere Bands geben, die genauso erwähnenswert und herausragend sind und vielleicht vergesse oder kenne ich die ein oder andere Band noch gar nicht, aber die schiere Masse an Schwarzmetall-Bands in den Niederlanden macht es unmöglich, das Ganze in Kolumnenform wiederzugeben. Da müsste man, wenn schon, ein Buch zu schreiben.

Countess, Cirith Gorgor, Funeral Winds

Verlieren wir keine Zeit und gehen direkt zu den dunkel-düsteren Anfängen. Unser königliches Nachbarland hat die noch in den Kinderschuhen steckende Black Metal-Szene erstaunlich früh mit Output beehrt. Namen, die hier genannt werden müssen, sind  Countess, Cirith Gorgor und Funeral Winds.
Als allesamt dem klassischen und orthodoxen Schwarzmetall verschriebene Bands, treiben die Herren und Damen dieser Formationen bereits seit 1991 ihr Unwesen und kommen zusammen auf eine stattliche Anzahl an Veröffentlichungen, die jeden, der an den frühen Black Metal Tagen in den Niederlanden interessiert ist, zum Hören und Erkunden einladen. Zu Cirith Gorgor noch ein kleiner Trivia Fakt: Seit 2025 singt dort René Thuys aka Ronarg den man vielleicht von seinem Soloprojekt Bloedmaan (Blutmond im Niederländischen) kennt. Ja, der Name vermag im Deutschen ein wenig seltsam anmuten und die Bekanntheit des Projekts wurde vermutlich zu nicht unwesentlichen Teilen durch die Namensgebung hierzulande beschleunigt, aber empfehlenswert ist diese hochmelodische und sehr finnisch anmutende Liebesbekundung an Vampirismus, Videospiele und allerlei dunkle Materie allemal. Ich möchte hier aber nicht allzu sehr auf diese Band eingehen, da ich mit dem Gedanken spiele, dem Vampir-Hype im Black Metal der die letzten Jahre stark hervorgetreten ist, beziehungsweise einen zweiten Frühling feiert, einen eigenen Beitrag zu widmen.

 

Urfaust

Es geht weiter mit einer Band, die aus Gründen, wie keine zweite, für niederländischen Black Metal steht und dabei sogar mitunter gänzlich andere oder zumindest sehr eigene und prägnante Pfade beschreitet. Die Rede ist natürlich von den mächtigen Urfaust. Auch wenn bereits bekannt, sollte diese Formation niemals unerwähnt bleiben. Urfausts Musik hebt sich in den meisten Fällen ab der ersten Sekunde vom generischen (nicht unbedingt schlechten!) BM-Blast-Inferno ab. Ästhetisch tief im Black Metal verwurzelt mäandern und transzendieren die beiden Hauptakteure durch ein eigenes, atmosphärisches, meditativ bis ritualistisch anmutendes Klanggewebe, das bis dato die Hörgemeinschaft spaltet. Entweder man liebt es oder Mann/Frau/Divers/Mensch/Kryptid kann es nicht so richtig leiden. Fakt ist: Urfaust haben viele klangliche Merkmale, die sie fast einzigartig erscheinen lassen und ein tiefes Eintauchen in die Diskografie lohnt sich für jeden, den die Klang-Ästhetik nicht sofort verschreckt. Sei es der tranceartige Gesang zwischen Manie, Rausch, Beschwörung und Meditation, die wabernden, pulsierenden Gitarrenteppiche, die mit Klangexperimenten unterfüttert werden oder der Einsatz unkonventioneller Songstrukturen. Die Band hat sich 2023 aufgelöst und mit dem Abschiedsalbum Untergang nach 20 Jahren Bandgeschichte nochmal einen beeindruckenden Schlusspunkt gesetzt, der klarmacht, dass das, was Urfaust machen, niemand so gut kann wie das Duo aus Asten selbst.

Oder?

Ibex Angel Order

In die sehr eigene musikalische Kerbe, die Urfaust stilprägend mitgeschlagen hat, schlagen auch andere niederländische Kollektive mit mal größeren und mal kleineren Äxten.
Erwähnenswert ist hier als weiterer Vertreter zum Beispiel der Ibex Angel Order. Hier findet der interessierte Hörer ähnlich beschwörenden Gesang wie bei Urfaust, nur in etwas rauerer Form. Die Musik wird vom gleichen ritualistischen Grundduktus getrieben und vereint komplexe Songstrukturen mit tiefschwarzer Séance. Während sich Urfaust hier und da im Rausch verliert, steht bei dem Engelsorden das Beschwören und Anrufen im Mittelpunkt. Mit eindringlicher vokaler Vielfalt werden diverse Entitäten in der Finsternis nach draußen gelockt, um sich preisen zu lassen. Das Ganze klingt durch unterschiedliche Produktionen auf jeder Veröffentlichung anders, sodass jeder seinen Lieblings-BM Sound darunter finden sollte.

 

Fluisteraars

Bewegen wir den Fokus aber mal ein wenig weg von dunklen, okkulten bis verstrahlten Ritualen hin zu einem niederländischen Duo, dessen Musik streckenweise geradezu sommerlich anmutet. Die Wolken über dem Ritualplatz lichten sich, die Sonne kommt hervor und wir blicken auf eine weite grüne Wiese, inmitten derer wir Fluisteraars entdecken, die gerade eine Mohnblume am Wegesrand ablichten. Fluisteraars sind wie Urfaust eine eigene Kategorie Black Metal, agieren dabei aber zugänglicher als barrierefreie Coffeeshops. In einem Moment erhaben und majestätisch, im nächsten verspielt und verfrickelt, in anderen Songs gedehnt und melancholisch, spielen sie eine faszinierende Art von schwelendem, warmen Black Metal, der sich nicht zu schade ist, auch mal ausreichend Dur-Akkorde erklingen zu lassen. Dieses Kunststück schafft die Band, ohne auch nur eine Sekunde zu gewollt zu klingen. Die beiden Hauptakteure Mink Koops und Bob Mollema schaffen es, ein lächerlich gutes Riff nach dem anderen aus dem Hut zu zaubern und kommen dabei gefühlt nicht mal annähernd ins Schwitzen. Die Musik von Fluisteraars (was im Niederländischen „Flüsterer“ bedeutet) strahlt eine Spielfreude aus, die auf die Hörenden überspringt. Hört einfach mal rein. Dafür empfehle ich den mächtigen und eindrucksvollen Song De Doornen oder das ebenso faszinierende Liedgut namens Oeverloos. Anschließend kann man sich die komplette Langrille Bloem (jetzt ergibt auch der Anfang des Abschnitts Sinn) in die Gehörgänge stellen und sich weiter begeistern lassen. Fluisteraars sind Kunst und machen Musik, die so lange atmen darf, wie sie Luft holen muss, ohne Seitenstechen zu bekommen. Das Projekt ist dabei relativ veröffentlichungsfreudig, bewegt sich aber bei ihren neueren experimentellen Klangwerken eher im Ambient Bereich und wirkt verkopfter.

 

Noctambulist

Wir bleiben bei der Gelegenheit noch ein wenig in der Sonne stehen, während ein leichter Wind weht und wenden uns der Post-Black Perle Noctambulist zu. Hier haben wir einen wahren Schatz der postigen Unterhaltung. Verspielt, verträumt-melancholisch und stellenweise geradezu zuversichtlich bis zufrieden. Bei diesem Gespann bekommt der Interessierte modernen Schwarzmetall, der auch bestens für warme bis laue Sommer- und Herbsttage geeignet ist. Ihr solltet aber gut mit dem Klang der faszinierenden niederländischen Sprache zurechtkommen, da diese hier auch gerne mal klar und verständlich zur vollen Geltung gebracht wird. Für mich war es faszinierend, diese Band ein paar meiner Mitmenschen zu zeigen, da sie verschiedenste Emotionen provoziert hat. In einem Fall gab es Tränen, da in der Musik ein tieftrauriger Grundduktus wahrgenommen wurde. Bei einem anderen Probanden überwogen das Gefühl der Zuversichtlichkeit und einer gewissen Ruhe. Was wird es bei euch sein? Ich kann das Album II: De Droom nur wärmstens empfehlen. Am besten an einem Sommertag, der langsam zu Ende geht.

 

Laster

Werfen wir, bevor auch hier der metaphorisch-musikalische Tag zu Ende geht und sich diese Kolumne den Geschöpfen in der tiefsten niederländischen Nacht zuwendet, noch einen kurzen Blick nach Utrecht, denn dort machen Laster seit 2012 von sich reden und spielen… ja was spielen Sie eigentlich?
Bei diesem Kunstprojekt fällt es schwer, überhaupt irgendetwas einzuordnen. Ja, da ist Black Metal und da wird auch heftig ge-gazed, aber da ist eben auch Jazz, Spacerock und Volkstanz. Das Trio fasziniert mit einer psychedelischen Mischung aus diversen musikalischen Stilen, findet aber immer wieder den Weg zurück zum experimentellen Schwarzmetallischen. Als ich meine Reise durch die Musik von Laster begonnen habe, dachte ich im ersten Moment noch an Lifelover, was jedoch einen Moment später schon wieder verflog. Die Band ist seltsam faszinierend und auf keinen Fall langweilig. Aber auch überfordernd, vertrackt und anstrengend. Die Songs verlangen durch ihren avantgardistischen Charakter mehrmaliges Hören, da hier Geheimnisse entdeckt werden wollen. Gesangstechnisch bewegt sich die Band durch alle Schichten und bringt sowohl guttural als auch klar gesungene Worte an die Hörenden. Um die Band vollumfassend und abschließend zu beschreiben, möchte ich hier ein Zitat aus dem Film Poor Things anführen: „It’s all very interesting, what is Happening.“ – Dr. Godwin Baxter.

 

Was ich schon vor einigen Jahren bei meinen ersten Entdeckungen in den niederländischen Black Metal Gefilden festgestellt habe, da ist diese Wärme in progressiverem niederländischen BM, die gerne mal durchstrahlt und in den Raum gelassen wird. Es ist eine andere Wärme als jene, die der griechische Black Metal ausstrahlt. Vieles klingt, als wären Frühling, Sommer und milder Herbst die einzigen Jahreszeiten in unserem Nachbarland. Die Traurigkeit und die Melancholie, die man mitunter in die Ohren gespült bekommt, ist weniger eine Winterdepression als vielmehr dieses Gefühl, das man hat, wenn sich ein schöner Urlaub dem Ende neigt und die Erkenntnis eines folgenden Vierteljahres voller Früh-, Spät- und Nachtschichten auf einen zurollt. Aber natürlich kommt auch in den Niederlanden der Winter und die Nacht und es wird bitterkalt, finster und eisig. Weiter geht es mit den eher konservativen Vertretern schwarzmetallischer Tonkunst im Land der Windmühlen und hier gebe ich das Rampenlicht zuallererst an ein rein weibliches Kollektiv.

Asagraum

Asagraum spielen rauen, kalten und schnörkellosen Schwarzmetall, der sich klanglich des Öfteren den norwegischen Gefilden annähert. Mit ihrem ausschließlich weiblich besetzten Bollwerk keift sich Fronthexe Obscura seit 11 Jahren mit mal mehr, mal weniger beständigem Live-Line-up durch die Szene und verbreitet okkulte bis blasphemische Botschaften. Mittlerweile durch ausgiebiges Touren und drei vollwertigen Alben zu einigem Ruhm gekommen, ist die Band lange kein Geheimtipp mehr. Daher machen wir auch gleich weiter mit der nächsten Dame an der Front, jene eventuell noch nicht zu viele auf dem Radar haben.

 

Doodswens

Doodswens (was ins Deutsche übersetzt ‚Todeswunsch‘ bedeutet) habe ich tatsächlich erst durch ausufernde Recherchen zum Beitragsthema entdeckt und bereue es keine Sekunde, dieser Formation meine Aufmerksamkeit geschenkt zu haben. Wenn Doodswens etwas sind, dann eindringlich und authentisch. Die finsteren Songs wechseln zwischen wütenden, betrübten bis deprimierten Grundtenören und kommen im getragenen bis schnelleren Stil daher. Die Musiker  haben zwar erst eine Langrille, die hat es aber in sich. Frontfrau I., welche auch das Schlagzeug bearbeitet, spielt und kreischt sich zusammen mit ihren beiden Unterstützern an Gitarre und Bass (die man unter anderem von Dödsrit und Nordjevel kennt) durch fesselndes, aber auch erdrückendes Liedgut, das mich sofort in seinen Bann gezogen hat. Lichtvrees, so der wohlklingende Name der Platte, lief bei mir zwischenzeitlich in Dauerschleife. Der Stil ist oldschool, aber in einer seiner schönsten Facetten. Hier gibt es nicht viel Firlefanz, sondern ehrlichen Black Metal der unter die Haut geht und dort bleiben möchte.

 

Faceless Entity

Raw, majestätisch und ungeheuer dunkel wird es dann mit Faceless Entity. Trotz der verhältnismäßig rauen Produktion ist man hier äußerst vielschichtig am Werk und es lassen sich viele Feinheiten entdecken. Ich beziehe mich im Folgenden vor allem auf das letzte Album The Great Anguish of Rapture. Hervorgehoben seien hier vor allem die herausragenden und sehr prägnanten Basslinien, die den Songs einen Druck verleihen, der gerne mal bei Lo-Fi Produktionen aufgeweicht wird. Der Tieftöner unterstützt die Musik auf beeindruckend auffällige Art und Weise und fügt eine Textur hinzu, die man in dieser Klangästetik eher selten vernehmen kann. Auch wenn der Name anderes vermuten lässt, ist die Musik alles andere als gesichtslos. Wer lange genug dranbleibt, wird neben feinen (bassbetonten) Riffs auch mit markerschütternder vokaler Variation belohnt. Stellenweise erinnert das Songwriting in seinen emotionalen und hoffnungslosesten Momenten an die schwedischen Shining zu ihren besten Zeiten, im nächsten Moment aber wieder an unsere erwähnten Vertreter des wärmeren niederländischen Black Metals, dann wieder an norwegische Urgesteine.

Helleruin

Muss ich viel zu Helleruin sagen? Ich vermute nicht, denn wer diese Macht nicht spätestens mit dem Meisterwerk Devils, Death an Dark Arts auf dem Plattenteller hatte, hat entweder die letzten Jahre geschlafen oder sich zumindest nicht mit Black Metal beschäftigt. Der rasende, harmonische und klirrend kalte Output von Solomember Carchost ist einfach zu energetisch und eingängig, um nicht zu funktionieren. The Flame Still Burns Within Me leitet das eben erwähnte Schaffenswerk mit nahezu perfekter schwarmetallischer Tonkunst ein und der Songtitel kann nicht bezeichnender sein für die allumfassende Hingabe, die sich durch das Œuvre des Künstlers zieht. Helleruin schaffen es hervorragend, diesen finsteren Urkern der alten Tage, den Samen, den wegweisende Bands wie Bathory oder Celtic Frost und  markante Vertreter der ursprünglichen ersten und zweiten Welle erfolgreich gesät und gewässert haben, in ein relativ modernes Soundgewand nahe der zweiten Welle zu packen und mit wahrer Besessenheit und Begeisterung in der Neuzeit erblühen lassen. Bevor jetzt der ein oder andere elitäre Szenekollege oder Kollegin Schnappatmung bekommt: Selbstverständlich ist die Band nicht die einzige ihrer Gattung, die das in dieser Intensität vermag und darum geht es hier auch nicht, aber sie ist eine der erfolgreicheren jüngeren Szenebeispiele dafür, dass das Feuer im Kern dieses Genres noch sehr stark lodert.

 

Wrang

Da der Textumfang drängt, beschließen wir das Ganze mit der Kampfformation Wrang, deren Plattencover zum Album De vaendrig, auf dem wir einen Mann in der historischen mitteleuropäischen Tracht des 17. Jahrhunderts samt niederländischer Landesflagge erblicken, keinen Zweifel an ihrer Herkunft aufkommen lässt. Bei dem Zweiergespann (meine Duo-Theorie bleibt unumstößlich), handelt es sich um bekannte Gesichter der Szene. Die Protagonisten kennt man auch als Mitwirkende von bekannten Namen wie Helleruin, Order of Nosferat, Bodyfarm oder Weltschmerz. Wrang spielen eingängigen melodischen Black Metal, ohne zu sehr vom klassischen Geiste abzuweichen, der partiell mit einer gehörigen Portion Groove und Rock ’n’ Roll um die Ecke kommt. Finster und keifend, aber auch hymnisch und stolz mit einem Bezug zur niederländischen Domstadt Utrecht, die mitunter auch als das Herz der niederländischen Szene gehandelt wird, scheint auch hier diese niederländische Verspieltheit durch. Die Songs wirken zu keinem Zeitpunkt wie Stangenware, was auch einfach auf die große Erfahrung und das beeindruckende instrumentale Können der Bandmitglieder zurückzuführen ist. Hier kommen Fans von klassischen aber dennoch abwechslungsreichen und melodischen Black Metal voll auf Ihre Kosten. Bisher (trotz Bandgründung im Jahr 2013) noch gefühlt etwas unbekannt in den deutschen Gefilden, registriere ich vereinzelte Live-Shows, die das vermutlich bald ändern werden.

 

Kjeld

Was lässt sich am Ende sagen? Auf jeden Fall, dass ein kurzer Beitrag für die Fülle an Bands, die ich euch gerne zeigen möchte, nicht ausreichend ist. Gerne hätte ich zu Beispiel noch über Kjeld gesprochen oder ein paar der Bands mehr Platz gewidmet, aber dafür findet sich vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt die Gelegenheit. Unser Nachbarland bietet eine außerordentliche Anzahl an spannenden und bereichernden Bands, die allesamt hörenswert und beachtenswert sind. Hängen bleibt vor allem die Neigung zu versierter Verspieltheit und zu dieser ganz besonderen melancholischen Wärme. Egal, auf welche Art Black Metal du stehst, in den Niederlanden gibt es mindestens drei Projekte, die dir entgegenkommen, dich in den Arm nehmen und dir dann, je nachdem wie du es gerne hast, ins Ohr schreien. Es lohnt sich, tiefer in die Musikalität der jeweiligen Städte und Regionen des Landes einzutauchen, da sich einige zu wahren Black Metal Hochburgen entwickelt haben. Ich bin sehr gespannt, welchen kreativen Output mir die Niederlande in den nächsten Jahren noch liefern werden, denn neben den üblichen Verdächtigen unter unseren Nachbarländern für qualitativ hochwertigen Schwarzmetall, spielen auch die Niederlande schon lange in einer ganz eigenen, beeindruckenden Liga.

 

 

Mehr von den Bands bei Dark-Art findet ihr hier:

 

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