Die rasant aufsteigende All-Girls-Band Hanabie. aus Japan sind diesen November auf EU/UK Tour und haben am 12. November die ausverkaufte Live Music Hall in Köln mit ihrem Harajuku-Core begeistert. Mit dabei war die französische Band Sun.
SUN
Die französische Musikerin Karoline Rose eröffnete mit ihrem Soloprojekt SUN den Abend als einziger Voract.
In blauem Prinzessinnenkleid und mit wehenden blonden Haaren verbindet SUN harte Gitarrenriffs und Breakdowns mit einem dreamy/poppigen Sound zu ihrem selbst kreierten Genre „Brutal Pop“.
Die Künstlerin bewies ihr Können in fließenden Übergängen vom Cleangesang zu Screams während ihrer acht Songs langen Setlist.
Der Großteil der Songs kam von ihrem Album Krystal Metal, welches im Mai dieses Jahres erschienen ist.
Der Funke hatte etwas gebraucht, bis er auf die Crowd übergegangen war, aber spätestens bei dem Destiny’s Child Cover I’m a survivor gemischt mit etwas Beyoncé und Spice Girls kam endlich Bewegung in die Menge. Gegend Ende des Sets circelt auch der erste Pit.
Leider können wir euch keine Bilder zeigen, da wir SUN nicht fotografieren durften.
Hanabie.
Das Quartett aus Japan eröffnete ihr Set mit dem Song O•TA•KU Lovely Densetsu und brachte von Sekunde Eins volle Energie auf die Bühne. Mit ihrem Misch aus heavy Gitarren, wilden Screams und farbenfroher, japanischer Ästhetik hatten sie die ausverkaufte Live Music Hall im Nu in der Hand.
Zu ihrem ersten Auftritt in Köln haben sich die vier Japanerinnen Brillen mit aufgeklebten Biergläsern gebastelt und Sängerin Yukina stimmte Ein Prosit der Gemütlichkeit an. Passend dazu stieß Gitarristin Matsuri mit einem Bier an. Auch der Satz „Deutschland, wir lieben euch“ wurde gelernt und immer wieder zwischen den Songs von der überwältigten Yukina eingeworfen.
Mit ihrem selbst geprägten Genre Harajuku-Core heizte Hanabie. die Menge zu einer energiegeladenen Mischung aus Metalcore, Nu-Metal und elektronischen Elementen ordentlich ein.
Trotz des relativ kurzen Sets mit knapp einer Stunde und nur einem Zugabe-Song ließ der intensive Auftritt nichts missen. Die Kombination des japanischen Flairs, mit harten Screams sowie dem Mut aus gewöhnlichen Songstrukturen auszubrechen, machte einfach Spaß beim Zuhören.
Mein persönliches Highlight war der, für Japan typische, Kapselautomat am Merch-Stand, aus dem man unter anderem signierte Fotos und Plektren ziehen konnte.
Setlist: O•TA•KU Lovely Densetsu // Warning!! // Bucchigiri Tokyo // Spicy Queen // Meta-moru-phose! // Ware Amatou // Kotoshi koso Gal~Shoka ver.~ // Ein Prosit (Cover) // GIRL’S TALK // Reiwa Matching-sedai // GAMBLER // Choujigen Galaxy // NEET GAME // TOUSOU // Osaki ni Shitsurei Shimasu. // Today’s Good Day & So Epic // L.C.G (Zugabe)
Bericht & Bilder: Lena
Mehr von Hanabie. bei Dark-Art findet ihr hier:
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- Wacken Open Air 2025 – der Bericht zum Mittwoch
- Ankündigung: Wacken Open Air 2025
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