
Im Kopf und Kragen wurde am Valentinstag zum Headbangen geladen! Sons of Eternity luden nach Fürth ein und hatten tatkräftige Unterstützung mitgebracht: die Speed/Power Metal Band Don’t Drop The Sword aus Erding und Dawn of Eternity aus Nürnberg, die mit Melodic Death Gothic Metal einen weiteren musikalischen Einschlag lieferten! Der charmante Club füllte sich gemächlich während des Einlasses, bis es um 20 Uhr dann losging mit:
Dawn of Eternity
Die Nürnberger Band Dawn of Eternity betrat die Bühne und der Halbkreis vor selbiger schloss sich direkt, und mit den ersten Tönen von You are the Light legte die Band vor. Wer sich zuvor mal die Musik der Band angehört hat, durfte eine sehr positive Überraschung erleben, denn die vierköpfige Band klingt live um Welten besser als das bisher veröffentlichte Material! Sängerin Sara äußerte auch direkt, dass sie sich freue, dass so viele am Valentinstag das Haus verließen, um das Konzert zu besuchen. Das Feedback vom Publikum war drauf recht positiv, und es sollte auch nicht das letzte Mal werden, dass sie auf dem Valentinstag herumgeritten war (Achtung, das sagte sie tatsächlich). Mit Halo vom kommenden Album kam der Death Metal weiter in Vordergrund, den Gitarrist und Sänger Johannes in die Musik einbrachte.
Vor End of Days orderte Johannes 2x Sekt für die Bühne, um anzustoßen und ihn auch gleich zu kippen. Zur Feier des Tages gab es noch den schlechtesten Anmachspruch dazu, den enthalte ich jedoch vor. Zu Ghost I am warf sich Sängerin Sara in Schale, genauer gesagt in ein weißes Sakko mit großen roten Herzen, und erzählte, als sie sich das überlegten, wussten sie noch nicht, dass sie am Valentinstag spielen. So ein Zufall aber auch! Mit nach What I’ve Become verließ die Band auch zügig die Bühne, um Platz für den Rest zu machen und hatte einen sehr guten Eindruck hinterlassen!
Setliste: You are the Light // My Friend // Mirror // Halo // Blinded // Your Void // End of Days // Predicament // Ghost I am // What I’ve Become
Don’t Drop the Sword
Nach guten 35 Minuten Line Check, Kabelproblemen und einigen Liedchen, die dabei angestimmt wurden, ging es mit Don’t Drop The Sword weiter.
Genauer gesagt, los ging es mit dem gesungenen Epos Demon Devine der auch gleich von Stimmen aus dem Publikum begleitet wurde, denn die Band hat einige Fans auch gleich mitgebracht. Aber auch Death or Glory im Abschluss begleitete ein Stimmenchor. Das Schöne am Mikrofon ist, dass selbst recht wenige schon nach großen Massen klingen, sagte Anti, nachdem er das Publikum zum Rufen aufgefordert hatte, doch auch ohne Mikrofon klänge all das ordentlich! Auf die Frage ins Publikum wer Dragon Age kenne, erhielt die Band eine überraschend zahlreiche Antworten, denn das folgende Lied basiere darauf. Doch auch für die, die es nicht kennen, bot Rotten Wings eine grandiose Hymne.
Mit Sand of Time grub die Band eine alte ägyptische Sage, aus, die sie im Jahr 2022 in einen Song wandelten. Dazu stellte sich die Seitenfraktion zum Drummer Dom hin und Sänger Anti kniete sich bei den Fotografen, vor der Bühne hin bis sein Einsatz kam. Wie eine warme Brise zog das Lied durchs Publikum und überzeugte bis in die hinterste Reihe. Zum Schluss wollten Don’t Drop the Sword ein Lied spielen, das so heißt wie sie, so folgte Don’t Drop the Sword und ließen sich diesmal auch ohne Schwert, dafür mit Textsicherheit im Publikum begleiten.
Setliste: Demon Divine // Death or Glory // Rotten Wings // Sands of Time // The Eye of the World // Where the Old Gods Dwell // Don’t Drop the Sword // Echoes of the Past
Sons of Eternity
Nach einer weiteren Umbaupause, einem etwas flotteren Line-Check, ging es mit den Gastgebern Sons of Eternity weiter. Die fränkische Heavy-Metal-Band hat sich in den letzten Monaten die Bühne mit einigen Bands geteilt, die bekannteste dürfte dabei die deutsche Band Axxis, welche sich zuletzt auf ihrer Abschlusstour befand und Sons of Eternity mitnahm. Die Band hatte für den Abend eine Reise durch ihr Debütalbum End of Silence, aber auch noch unveröffentlichte Stücke vorbereitet. Den Anfang machten sie jedoch mit einigen Stücken von ihrem ersten Album und sorgten direkt für Stimmung im Publikum, Songs wie Eye of the Storm, Stand Your Ground und Travelers in Time sorgten für ordentlich Stimmung.
Aber nicht nur Stimmung gab es, sondern auch ein Geburtstagskind! Markus, ein Freund der Band, sang dann Media Zombies mit und hatte ordentlich Spaß, sowie auch der Rest. Vor dem folgenden Song wurde das Publikum gefragt, wer das Album bereits hätte. Einige Hände schnellten hoch und es erfolgte ein Hinweis auf den Merchandisestand. Dann ging es weiter mit Horizon. Zu Tearing Down sollte das Publikum den „Wohoho“-Part mitsingen und tat, wie ihm geheißen. Nach Forever musste ich leider das Konzert verlassen, um den Heimweg anzutreten, doch wer mehr von der Band lesen oder gar sehen möchte, kann in Würzburg vorbeischauen oder z.b. im Herbst auf der J.B.O. Tour.
Setliste: Dawn of a … // Eye of the Storm // Dark Orbit // Stand Your Ground // Travelers in Time // Media Zombies // Horizon // Tearing Down // Before the Day will end / Forever // Ruins // The Line // Human Beast // Sons of Eternity // Revolution // In Silence
Bericht & Bilder: Roksana
Mehr von den Bands bei Dark-Art findet ihr hier:
- Ankündigung: Signum Regis in Würzburg 2025
- Konzertbericht: Dragony – bHof Würzburg, 09.11.2024
- Konzertbilder: Axxis und Sons of Eternity im Colos-Saal Aschaffenburg am 25.09.2024
- Konzertbericht: Sons of Eternity – End of Silence Release-Show – 20.01.2024
- Review: Sons of Eternity – End of Silence
- Konzertbericht: Power- und Heavymetal Abend im bHof Würzburg
Antworten