20.01.2024: Sons of Eternity – End of Silence Release-Show – Konzertbericht

Am 20. Januar 2024 luden die Sons of Eternity in den Würzburger Club Cairo. Anlass hierzu war die Release-Show zu ihrem Debütalbum End of Silence, welches einige Wochen zuvor, am 8. Dezember 2023 bei Massacre Records erschien. Nachdem wir uns von Dark-Art schon mit dem Album auseinandergesetzt haben, konnten wir uns nun auch ein Bild davon machen, ob die Songs live ebenso überzeugen konnten. Mehr dazu später.

Doch am besten feiert es sich in guter Gesellschaft, deshalb lädt man als Band zu seiner Release-Show auch gerne Freunde ein, mit dabei war die Speed Metal Band Sculforge. Diese betraten auch pünktlich um 20 Uhr die Bühne, die mit Masken mit leuchtenden Augen auffällig dekoriert war. Von Beginn an war viel Action auf der Bühne angesagt, welche zwar kaum wirklichen Bewegungsspielraum ließ, aber dieser wurde genutzt. Umso aktiver präsentierten sich die Musiker mit Gestik und Mimik, und bewiesen hierüber eine wahre Spielfreude. Das anwesende Publikum begrüßten sie mit den Worten “Wir sind hier, um eure Popos zu erwärmen”. Musikalisch findet sich die Band zwischen Thrash Metal und Speed Metal, mit einer Gesangsstimme, die eher an klassischen Heavy Metal bis Power Metal erinnert. Leider konnte diese Mischung die Besucher nicht vollständig mitreißen, diese reagierten eher noch etwas verhalten. Den Abschluss von 45 Minuten Spielzeit und acht Songs bildete Far Away From Home, welchen die Band das erste Mal spielte, was bedauerlicherweise nicht ohne kleinere Schwierigkeiten vonstattenging. 


Nach einer sehr langen Umbaupause ging es dann mit epischem Intro los, und die Gastgeber betraten die Bühne und legten direkt mit Eye of the Storm los. Die Stimmung des Publikums war auch inzwischen deutlich besser, und das Publikum arbeitete gut mit. Dass die Band noch jung war, merkte man daran, dass vielen der Fans die Songs noch nicht wirklich geläufig waren. Aber bei Media Zombies, welches schon vorab als Single erschien, bewies das Publikum erstaunliche Textsicherheit. Besonderen Augenmerk legte die Band auch auf den Song Before the Day Will End. Und zu einer guten Heavy Metal Show gehört auch eine Ballade, diese bekamen wir mit Ruins geliefert, welches die Luftschlösser der Freundschaft thematisiert, von denen am Ende oft nur Luftschlösser übrig bleiben. Weiter ging es mit der Bandhymne In Silence, und dem Kracher Revolution, bei welchem die Band sich vorstellte. Nach elf Songs war nun fast das ganze Album gespielt. An dieser Stelle lässt sich die Frage vom Anfang auch beantworten: die Songs des Debütalbums funktionieren definitiv auch live auf der Bühne! Doch war noch nicht Schluss, mit dem Song Sons of Eternity gab es auch einen Ausblick auf das nächste Album. Nach dem eher verhaltenen Anfang lieferten die Sons of Eternity einen großartigen Auftritt, der definitiv Lust auf mehr gemacht hat.

Über Roksi 496 Artikel
Roksana Helscher, Fotografin und Redakteurin. Seit 2016 bei Dark-Art dabei, ein Teil der Chefredaktion und das Mädchen für alles. Seit meinen ersten Konzertfotografie-Gehversuchen in 2011 bis heute unterwegs und versuche das Geschehen auf großen und kleinen Bühnen zu dokumentieren.

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