Ankündigung: Lifelover live in Hamburg und Bochum

Stage Secrets Management präsentiert:

Lifelover kommen im Oktober für 2 Konzerte nach Deutschland

Zum 20. Jubiläum der Gründung von Lifelover im Jahr 2005, beehrten die Musiker, inzwischen aktiv in der Band Kall, das Prophecy Fest für eine Lifelover-Show. Dem folgten weitere Auftritte unter dem Namen Kall Performs Lifelover im Verlauf des Jahres. Dem folgte im März 2026 die erste Show unter dem Namen Lifelover in der Christuskirche in Bochum. Im Oktober kehren sie nun für zwei Shows nach Deutschland zurück, am 22.10. in der Kulturkirche Altona in Hamburg und am 23.10. erneut in der Christuskirche in Bochum. Auf beiden Shows werden sie dabei von Amimia unterstützt. Zusätzlich wird das Line-Up in Bochum durch Marschland ergänzt.  

 

Lifelover

Lifelover wurden im Juni 2005 in Stockholm von Jonas „B“ Bergqvist und Kim Carlsson gegründet und entwickelten sich in wenigen Jahren zu einer der prägendsten Formationen des Depressive Suicidal Black Metal. Bereits im Gründungsmonat entstand die Demo Promo 2005, zwei lange, improvisierte Stücke, die die Band selbst als „improvised misery“ bezeichnete. Mit dem Debütalbum Pulver, aufgenommen im Frühjahr 2006 und veröffentlicht im Juli desselben Jahres, fand die Band zu einem klareren musikalischen Konzept und ergänzte ihr Line‑up um die Texter und Vokalisten LR und 1853.

Zwischen 2007 und 2011 erschienen die zentralen Werke Erotik, Konkurs und Sjukdom, die den charakteristischen Stil der Band prägten: eine Mischung aus Black Metal, Post‑Punk, Dark Ambient, Doom und Gothic Rock, die Lifelover selbst als „narcotic metal“ bezeichneten. In dieser Phase wuchs die Besetzung weiter, unter anderem mit Gitarrist H., Bassist Fix und dem Live‑Drummer S. Die Band spielte 2008 ihr erstes Konzert in Stockholm und veröffentlichte 2009 die MCD Dekadens, die als einzige Veröffentlichung echte Schlagzeugaufnahmen enthält.

Am 10. September 2011 verstarb Jonas „B“ Bergqvist unerwartet an einer versehentlichen Überdosis verschriebener Medikamente, wie eine spätere Untersuchung bestätigte. Da B der Hauptkomponist und kreative Kern der Band war, entschieden sich die verbleibenden Mitglieder kurz darauf zur Auflösung. Die letzten Auftritte fanden am Wochenende nach seinem Tod in Belgien und den Niederlanden statt; eine geplante Abschiedsshow im Oktober 2011 wurde aus Respekt abgesagt.

Trotz ihrer kurzen aktiven Zeit gelten Lifelover als eine der bedeutendsten und einflussreichsten Gruppen des Depressive Suicidal Black Metal. Ihre depressive Atmosphäre, die genreübergreifende Klangästhetik und die kompromisslose Ausdrucksform machten sie zu einem zentralen Bezugspunkt für zahlreiche spätere Bands und prägten das Subgenre nachhaltig.

Amimia

Amimia sind ein Depressive‑Black‑Metal‑Duo aus Dortmund, bestehend aus Sven Kleis und Freyja Fritz. Musikalisch bewegt sich die Band zwischen DSBM, Post‑Black‑Metal und Blackgaze, geprägt von melancholischen Melodien, intensiven Ausbrüchen und einer stark emotionalen Ausrichtung. Inhaltlich verarbeitet Amimia Themen wie Verzweiflung, Schlaflosigkeit und innere Rastlosigkeit. Seit 2025 ist die Band regelmäßig live aktiv und hat sich durch Auftritte in Deutschland, Belgien, Frankreich und Luxemburg einen Namen gemacht. Mit ihrem atmosphärischen Stil und der direkten Emotionalität zählt Amimia zu den markanten jüngeren Projekten innerhalb der deutschsprachigen DSBM‑Szene.

Marschland

Marschland ist das Akustik‑Projekt von Ernie Fleetenkieker (bekannt durch Fäulnis, Krachmucker TV und sein Metal‑Manifest). Nach einer längeren musikalischen Pause veröffentlichte er 2024 die EP Traurige Trinkerlieder, die vier Stücke zwischen Lo‑Fi‑Singer/Songwriter, düsterer Kneipenmelancholie und persönlicher Katharsis enthält. Fleetenkieker beschreibt die Musik als „traurige Akustikmusik“ und verarbeitet darin Themen wie Alkohol, persönliche Krisen und introspektive Stimmungslagen. Die EP erschien über sein eigenes Label Edgar the Cat und wurde von mehreren Magazinen positiv aufgenommen. Marschland markiert für Fleetenkieker einen bewussten Schritt weg vom Black Metal hin zu einer reduzierten, verletzlichen Ausdrucksform.

 

Mehr von Lifelover bei Dark-Art findet ihr hier:

 

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