Ankündigung: Music Forge Festival 2026

Das Music Forge Festival 2026 im Waldschwimmbad Lich lädt vom 20. bis zum 22. August erneut zu drei Tagen voller Energie, Vielfalt und moderner Heavy‑Music‑Kultur ein. Die besondere Mischung aus familiärer Atmosphäre und einem außergewöhnlichen Open‑Air‑Setting macht das Festival seit Jahren zu einem Treffpunkt für Fans harter Musik. Auch in diesem Jahr bringt das Line‑Up internationale Größen und regionale Szene‑Acts zusammen – kompromisslos, laut und leidenschaftlich, ganz nach dem Motto „Kein Mainstream, kein Bullshit“.

Donnerstag – Festival Opening

Der Donnerstag eröffnet das Festival mit Never Back Down, die mit ihrem modernen Metalcore den ersten großen Abriss des Wochenendes liefern. Außerdem stehen Henker, Alexis in Texas, Caught In A Mirror und Postmodern Fantasy auf der Bühne und sorgen für einen abwechslungsreichen Start in das Festival. Der erste Tag setzt damit den Ton für ein Wochenende, das musikalisch keine Grenzen kennt.

Never Back Down

Never Back Down stehen für modernen Metalcore aus Nordrhein‑Westfalen und verbinden harte Breakdowns mit melodischen Refrains. Die Band wurde 2014 gegründet und hat sich seitdem mit über 250 Shows eine starke Live‑Reputation erarbeitet. Ihr Sound lebt vom Wechselspiel aus brutalen Shouts und hymnischen Clean‑Vocals, das live eine enorme Energie entfaltet. Mit ihrem selbstbetitelten Album von 2024 und der aktuellen Single Burn for you zeigen sie eine reifere, experimentierfreudige Seite.

Freitag – Intensität & Kult

Am Freitag wird es vielseitig: Roberto Blanco sorgt als kultiger Special Guest für einen charmanten Stilbruch und eine ordentliche Portion Unterhaltung. Dazu kommen die brutalen Deathcore‑Gewalten von Signs of the Swarm und die Hardcore‑Party‑Attitüde von Deez Nuts. Ergänzt wird der Tag durch weitere Acts wie Elwood Stray, Bluthund, King Nugget Gang, Doppelbock und Dark Days, die das breite Spektrum des modernen Metal und Hardcore abbilden.

Roberto Blanco

Roberto Blanco ist einer der bekanntesten deutschen Unterhaltungskünstler und prägte den Schlager der 60er und 70er Jahre mit Hits wie Heute so, morgen so und Ein bisschen Spaß muss sein. Seine Karriere begann im Ensemble von Josephine Baker, bevor er sich als Solokünstler etablierte und zahlreiche TV‑Shows prägte. Blanco ist ein Garant für gute Laune und zeitlose Unterhaltung – ein ungewöhnlicher, aber legendärer Special Guest im Metal‑Festival‑Umfeld.

Signs of the Swarm

Signs of the Swarm gehören zu den kompromisslosesten Deathcore‑Bands der USA und stammen aus Pittsburgh, Pennsylvania. Seit 2014 entwickelt die Gruppe ihren Sound stetig weiter – von brutalem Slam‑Deathcore hin zu Black‑Metal‑Einflüssen und atmosphärischen Elementen. Mit Alben wie The Disfigurement of Existence und Absolvere haben sie sich international etabliert, dabei prägt Frontmann David Simonich den aktuellen Sound mit extrem variabler und kraftvoller Stimme. Live überzeugt die Band durch gnadenlose Intensität und technische Präzision.

Deez Nuts

Deez Nuts wurden 2007 in Melbourne gegründet und verbinden Hardcore‑Punk mit deutlichen Hip‑Hop‑Einflüssen. Die Band entstand nach der Auflösung von I Killed the Prom Queen und entwickelte sich schnell zu einem festen Bestandteil der internationalen Hardcore‑Szene. Ihr Sound ist rau, direkt und geprägt von der markanten Stimme von JJ Peters. Mit Alben wie Stay True, Bout It oder Word Is Bond haben sie sich weltweit eine treue Fanbase erspielt. Deez Nuts stehen live für kompromisslose Energie und eine Mischung aus Party‑Attitüde und Street‑Spirit.

Samstag – Finale mit voller Wucht

Der Samstag bringt die große Festival‑Eskalation: Stick to Your Guns liefern gesellschaftskritischen Hardcore mit emotionaler Wucht, Samurai Pizza Cats verbinden Metalcore mit elektronischen Einflüssen und Humor, und Mental Cruelty entfesseln ihren brachialen Blackened Deathcore. Dazu kommen zahlreiche weitere Bands wie Our Mirage, April Art, Artemis Rising, XO Armor, Revolte Tanzbein, Atrio, Ground 2A, Dying Breed und das Blasorchester Eberstadt e.V., die den finalen Festivaltag musikalisch abrunden.

Stick to Your Guns

Stick to Your Guns zählen seit 2003 zu den wichtigsten Vertretern des modernen Hardcore und Metalcore aus Orange County, Kalifornien. Ihr Sound verbindet aggressive Riffs mit melodischen Passagen und gesellschaftskritischen Texten. Mit Alben wie The Hope Division, Diamond und Disobedient erreichten sie internationale Bekanntheit und Chartplatzierungen. Die Band ist bekannt für ihre starke politische Haltung und eine besonders engagierte Fanbase. Live liefern Stick to Your Guns eine energiegeladene Mischung aus Wut, Haltung und emotionaler Wucht.

Samurai Pizza Cats

Samurai Pizza Cats wurden 2021 in Castrop‑Rauxel gegründet und bewegen sich zwischen Metalcore, Trancecore und elektronischen Einflüssen. Die Band verbindet harte Riffs mit eingängigen Melodien und einer ordentlichen Portion Humor – passend zum Anime‑inspirierten Bandnamen. Ihr Debütalbum You’re Hellcome erschien 2023 und brachte ihnen schnell Aufmerksamkeit in der Szene. 2026 folgte das zweite Album Press Start, das ihren modernen, elektronisch geprägten Metalcore weiter ausbaut. Live überzeugen sie mit energiegeladenen Shows und einem Sound, der zwischen Dancefloor‑Ekstase und Metalcore‑Abriss pendelt.

Mental Cruelty

Mental Cruelty aus Karlsruhe gehören zu den führenden europäischen Extreme‑Metal‑Bands und verbinden Deathcore mit Black‑Metal‑ und symphonischen Elementen. Seit ihrer Gründung 2014 hat die Band ihren Stil konsequent weiterentwickelt – von Slam‑Deathcore hin zu epischem Blackened Deathcore. Mit Alben wie A Hill to Die Upon und Zwielicht gelang ihnen der internationale Durchbruch. Charakteristisch sind massive Breakdowns, orchestrale Arrangements und eine düstere, atmosphärische Klangwelt. Mental Cruelty gelten heute als einer der spannendsten und technisch stärksten Acts der modernen Extrem‑Metal‑Szene.

Fazit

Das Music Forge Festival 2026 bietet erneut eine außergewöhnliche Mischung aus internationalen Headlinern, spannenden Newcomern und einem unverwechselbaren Ambiente. Drei Tage, zwei Bühnen, ein Waldschwimmbad – und ein Line‑up, das die gesamte Bandbreite moderner harter Musik feiert. Ein Wochenende, das man nicht verpassen sollte.

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