Die britische Rockband Bush nutzte die Zeit zwischen ihren Festivalauftritten für eine kleine Sommertour in intimer Atmosphäre. Dabei durfte natürlich auch die Batschkapp Frankfurt nicht fehlen, als Konzert welches von Rock am Ring und Rock im Park als Sandwich genommen wurde. Natürlich waren sie nicht alleine da, als Vorgruppe durfte die Frankfurter Band Bird’s View auf die Bühne.
Bird’s View
Was gleich auffiel, Gitarrist Alex kam mit einer dicken Jacke auf der Bühne und legte sie, trotz der Temperaturen, nicht ab. Erst Anfang Mai haben sie ihr drittes Album Above Chaos veröffentlicht und diese Show dann auch gleich genutzt, um viele der neuen Lieder einem neuen Publikum zu präsentieren. Und das taten sie in einer hervorragenden Art und Weise, vor einer schon sehr gut gefüllten Batschkapp. Eine gefüllte Batschkapp, welche sie schnell für sich gewinnen konnten, in richtig tollem Licht. So waren die gespielten 30 Minuten irgendwie zu kurz, aber sie wurden gebührend gefeiert und schlossen den Gig mit dem üblichen Crowdphoto ab.
Setlist Bird’s View: Above Chaos // Lay Down // Ways to Fail // Blinding Buzz // Chaos B.C. // Colors of a Day // Better Off // Shadows // Do I Have to Call
Bush
Um kurz nach 21 Uhr war es dann soweit. Das Licht ging aus, dass Intro begann und Nik betrat die Bühne und heizte schon mal die Fans ein. Dann folgten Chris mit einem breiten Hut und Corey, bevor dann das letzte Gründungsmitglied Gavin auf die Bühne kam und damit einen Jubelschrei hervorrief, wie bei einem Boyband-Konzert. Und sie legten gleich los, Gavin noch mit Gitarre um den Hals, welche er nach dem Lied empor reckte, abgab, um dann erst mal ohne Gitarre zu singen und wild über die Bühne zu rennen. Dass dieser Mann schon 60 ist, sah man ihm überhaupt nicht an in seinem zerrissenen Tanktop. Mit seiner rauchigen Stimme begeisterte er immer wieder in seinen Liedern und mit seinem Charme umgarnte er die Fans zwischen selbigen.
Besuch im Publikum
Wer Bush-Konzerte kennt, weiß, dass Gavin es sich nicht nehmen lässt, mindestens einmal während eines Konzertes ins Publikum zu gehen. So auch hier, bei Flowers On A Grave. Doch im Gegensatz zu einigen anderen Musikern, welche das Bad in der Menge nicht scheuen, ging er nicht einfach nur in die Mitte, sondern ging sogar die Treppe hoch auf die Gallerie zu den bestuhlten Plätzen. Und immer wieder tanzte er in Gesangspausen über die Bühne und zeigte, dass er einfach immer noch Bock hat, während Nik immer wieder mit Grimassen während des Spielen auf seinem Schlagzeug für Stimmung sorgte. Zum Schluss gab es dann noch drei Klassiker als Zugabe, inklusive dem bekannten Abschluss mit Comedown, bevor dann das Konzert unter großem Applaus zu Ende ging.
Setlist Bush: Everything Zen // Bullet Holes // We’re All the Same on the Inside // The Chemicals Between Us // The Land of Milk and Honey // Ghosts in the Machine // Identity // Quicksand // 60 Ways to Forget People // Human Sand // May Your Love Be Pure // Little Things // Glycerine // More Than Machines // Flowers on a Grave // I Beat Loneliness // Swallowed // Machinehead // Comedown
Bericht & Bilder: Thomas
Mehr von den Bands bei Dark-Art findet ihr hier:
- Konzertbericht: Fillin The Blank – H-Blockx, Capitol Offenbach, 31.10.2025
- Konzertbericht Soulfly Superstition-Tour – Colos-Saal Aschaffenburg, 05.08.2024
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