Bericht: Creatures of the Night, Mittelalter Special, Labyrinth Würzburg, 24.01.2026

Seit 2010 ist das Creatures of the Night in und um Würzburg eine feste Größe in der Veranstaltungslandschaft der Schwarzen Szene. Die Geschichte der Veranstaltungsreihe reicht bis ins Jahr 2010, und bis 2018 fanden die Veranstaltungen auf dem Boot in Würzburg statt. Inzwischen ist die Reihe im Würzburger Club Labyrinth in der Beethovenstraße beheimatet. Das Labyrinth kurz Laby ist seit Jahrzehnten ein Anlaufpunkt für alternative Musik in der Würzburger Clublandschaft. Mit drei Floors, mehreren Bars und einer Küche, sowie Außenbereich ist es ein bequemer Ort für bis zu 600 Besucher. Normal legt das Creatures of the Night als Veranstaltungen der schwarzen Szene den musikalischen Fokus auf elektronische Musik wie zum Beispiel Dark Wave, EBM, Industrial und Post Punk. Seit 2024 findet als musikalischer Gegenpol einmal im Jahr ein Mittelalter Special statt, mit einem musikalischen Fokus auf Mittelalter Rock, Folk Rock, Nordic Folk und NDH. 

Zur zweiten Ausgabe im Jahr 2025 gab es auch erstmals Live-Musik, als das Celtic‑Folk‑Duo Dúo El Mar den Abend musikalisch eröffnete. Auch zur dritten Ausgabe hatte Veranstalter Michael wieder eine Band eingeladen, diesmal das Würzburger Dark-Folk-Trio Ephemeral. Ergänzt wurde das Programm durch eine Feuershow von FeuRio Grande vor dem Club. 

Der Club öffnete die Pforten schon um 20 Uhr, zu Beginn lief auf dem Main Floor auch noch eher ruhigere Musik, bis um kurz nach 21 Uhr Ephemeral mit ihrem Konzert das Abendprogramm einleiteten.

Ephemeral

Ihre Musik lebt von einer vielschichtigen Instrumentierung: Flöten und irische Whistles, Gitarren, Tasteninstrumente, Percussion, Streicher und mehrstimmiger Gesang verschmelzen zu einem melancholischen, zugleich kraftvollen Klangbild. Auch an diesem Abend hatte das Würzburger Trio einen Gast an der Geige dabei: Caroline Salmona von Can Bardd und Empyrium.

Die Band freute sich, die Veranstaltung musikalisch eröffnen zu dürfen, in ihren gelegentlichen Ansagen erwähnten sie auch Details zu den Songs, wie die Geschichte, die hinter The Cruel Sister steht. Neben Songs vom Album Into Being gab es auch den neusten Song der Band, Skylarks, und mit Ēarendel wurde ein besonderes Stück vorgestellt, das Ganze wird mit einem Geigenbogen an der Gitarre gespielt und klingt dank Improvisation jedes Mal ein wenig anders. Passend wurde der Auftritt mit Disappear beendet, bevor die Band die Bühne verließ.

Chrysalis // Yet Do I Know // Floating // The Call // Ororerg // Skylarks // Ēarendel // The Cruel Sister // Disappear

FeuRio Grande

Nach Ende der Livemusik begann ein Teil der Besucher sich vor dem Club zu versammeln, wo die Künstler von FeuRio Grande schon dabei waren ihre Show vorzubereiten. Bei kalten Minusgraden harrten die ersten Besucher schon aus, bis es gegen 22:30 noch kurze Hinweise zur Sicherheit gab. Begleitet von Musik und mit der Andeutung einer dargestellten Geschichte gab es dann die nächsten 20 Minuten eine diverse Feuershow, bei der die Beteiligten eine Vielzahl von Effekten präsentierten.

Impressionen

Neben dem Dark Floor, auf dem die für die Reihe übliche elektronische Musik gespielt wurde, war die Musik auf dem Main Floor an diesem Abend geprägt von Mittelalter Rock und ähnlichen Gerne, zum Beispiel mit Klassikern von Subway to Sally, Schandmaul, In Extremo, Ingis Fatuu, Fiddlers Green und Saltatio Mortis, aber auch Eisbrecher und ASP waren mit vertreten.

Passend dazu gab es ab 22 Uhr an der hinteren Bar kalten und warmen Met, sowie diverse Beerenweine und eine mittelalterlich angehauchte Speisekarte. Gegenüber gab es einen Verkaufsstand von Runenwald, der neben allerlei Dingen auch Karten legen anbot.

Kommende Veranstaltungen vom Creatures of the Night:

28.02.2026: Creatures of the Night meets Ominous Echoes

05.04.2026 / Ostersonntag Dark Resurrection

 

Bericht: Matthias
Bilder: MatthiasRoksana

 

Mehr vom Creatures of the Night bei Dark-Art findet ihr hier:

 

Mehr von Ephemeral bei Dark-Art findet ihr hier:

 

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