Konzertbericht: AKK Metal Mania Vol.1 in Karlsruhe

Hallo Konzertjahr 2024! Am 13.01. gab es in Karlsruhe gleich mal eine Premiere zu feiern, denn mit Metal Mania Events gibt es ab sofort an jedem zweiten Wochenende des Monats eine neue Konzertreihe. Los ging es also mit der AKK Metal Mania Vol.1 im Arbeitskreis Kultur und Kommunikation (kurz AKK), dem Studentenzentrum des KIT in Karlsruhe, mit drei vielversprechenden Bands im Angebot: Lifespark kamen aus Koblenz angereist, Cauterized und Slaughterra hatten jeweils ein Heimspiel. Blicken wir nun auf einen intensiven Abend, in einer prächtig besuchten Location zurück: 

 

Lifespark:

Die vier Koblenzer eröffneten den Abend nach eigener Aussage mit “Heavy Pop” und legten ein schönes Brett vor. Es ging mal atmosphärisch, mal brachial zur Sache, insgesamt einfach ein runder Auftritt. Sänger Dave wechselte mit einer angenehmen Leichtigkeit zwischen Klargesang und Shouting, wobei ersteres die Oberhand behielt. Die Mitsing-Momente wurden vom Publikum freudig angenommen und alle gaben ihr Bestes. Die donnernden Breakdowns brachten bald erste Bewegung in die Location, hier ging es gehörig zur Sache. Obendrauf gab es sogar einen brandneuen, unveröffentlichten Song zu hören. Zum vorletzten Track Sympathy enterte Jul von Slaughterra für ein kurzes Feature die kleine Bühne und sorgte für ein weiteres Highlight von sehr vielen. 

Setlist Lifespark:

  • Delirium
  • Weightless
  • Stay Away
  • Raindancer
  • Comfort in Myself
  • Pulse
  • Not the One
  • Unreleased
  • Sympathy 
  • Lucid Dreamer

Cauterized:

Weiter ging es mit Old School Metalcore, der es in sich hatte. In bester 2000er Manier prügelten uns Cauterized ein Set vor den Kopf, das im Publikum kein Halten zuließ und nicht selten an Größen wie As I Lay Dying erinnerte. Frontman Fabian überzeugte mit beeindruckender Präsenz und wechselte gekonnt zwischen Screaming und Clean Vocals. Mit Circle Pit und Wall of Death wurde vor der Bühne Vollgas gegeben, mit krachenden Gitarrenwänden auf der Bühne ganz genauso. Natürlich durfte auch die jüngst veröffentlichte Single My Way Home nicht fehlen. Allerdings spielten sie nur zu Viert und nicht wie üblich mit fünf Mitgliedern. Dennoch war es ein Set, das die Metalcore Herzen höher schlagen ließ, denn das war gewaltig schön. 

 

Slaughterra:

Für den großen Abschluss sorgten dann Slaughterra, die ihr Set wie üblich mit einem Techno/Hardstyle Remix von What is Love einleiteten. Was folgte, war ein wundervolles modernes Metalcore-Set, wie man es von der Band gewohnt ist. Es ist jedes Mal aufs Neue einfach schön anzusehen, wie viel Freude Simon, Steffen, Jul und Kevin auf der Bühne haben und diese Energie können sie mühelos auf die Crowd übertragen. Auch hier gab es in Form von Circle/Mosh Pit, Wall of Death und gemeinsames Springen massig Bewegung im AKK, erneut hatten alle viel Spaß. Bereits zum zweiten Song Endlos drehten sie den Feature-Auftritt wieder um und Lifesparks Dave kam zur Unterstützung auf die Bühne. Als später der noch unveröffentlichte Song Tristesse präsentiert wurde, gesellte sich der zuvor gehörte Fabian von Cauterized dazu und gab ebenfalls seinen Gesang zum Besten. So wurde das einmal mehr zu einem großartigen Auftritt, egal ob Verloren in der Zeit, Konstrukt: Mensch oder Zeig mir dein Gesicht – jeder einzelne Song zündete von vorne bis hinten. 

Setlist Slaughterra:

  • Albtraum
  • Endlos 
  • Herz aus Stein
  • Verloren in der Zeit
  • Konstrukt: Mensch
  • Tristesse
  • Enjoy the Silence (Depeche Mode Cover)
  • Sturm
  • Zeig mir dein Gesicht
  • Keine Zeit 
  • Sehnsucht 

In Karlsruhe bin ich schon lange auf Konzerten unterwegs, doch im AKK war ich zuvor tatsächlich noch nie. Die kleine, überschaubare Location, machte aber einen coolen Eindruck, das war definitiv nicht der einzige Besuch. Der ganze Abend hat einfach unglaublich viel Spaß gemacht, es war alles wohl organisiert, die Bands waren alle drei überragend und auch die Leute vor Ort super drauf. 12/10, jederzeit wieder! 

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