Konzertbericht: Edge of Paradise – Prophecy Tour, Nachtleben Frankfurt, 11.05.2026

Edge of Paradise beschloss die Off-Days auf der Visions of Atlantis Tour durch eigene Headliner-Shows zu füllen. Dabei machten sie auch halt im Nachtleben in Frankfurt, an einem Montagabend. Kein üblicher Abend für eine kleine Clubshow, daher war es leider auch nicht so gut besucht. Dafür waren es alles eingefleischte Fans. Und sie sollten pures Edge of Paradise bekommen, es war keine Vorband dabei. Pünktlich ging es mit Prophecy Unbound los, quasi der Titeltrack vom letzten Album. Sie wurden mit viel Jubel der Anwesenden empfangen. Als Nächstes kam Hologram, der Titeltrack vom vorletzten Album. Dabei gab es auf Margaritas Schultern einen Spezialeffekt. Sie trug dort krallenartige Aufsätze mit LED‑Lichtern, deren Schein stellenweise geheimnisvoll durch ihr Haar glitt. Nach Soldier of Danger zog sie die Jacke aus und sang ohne weiter. Das Konzert war auch überhaupt ihr zweites Konzert als Headliner in Europa. Das erste fand am Abend vorher in Berlin statt. Daher ist es fast eine Premiere, welche es dann allerdings laut dem Keyboarder vor Requiem for a dream gab. Maragarita drückte ihm nämlich ihr Mikro in die Hand und spielte ein kleines Solo.

Der Abend der Premieren

Doch es blieb nicht bei dieser einen „Premiere“. Martyr (Monster) spielten sie an dem Abend im Nachtleben das erste Mal auf der Tour. Und es wurde mit großer Begeisterung aufgenommen. Anschließend wurde zunächst die Band vorgestellt, in der Reihenfolge der Dauer der Mitgliedschaft. Wobei Margarita es fast nicht einhielt, als sie den Bassisten Kenny vor dem Schlagzeuger Jamie vorstellen wollte, sich aber in letzter Sekunde umentschied. Was einen schmollenden Bassisten hinterließ. Als Letztes stellte sie den Keyboarder vor, mit den Worten und einem Schelm in der Stimme, dass er ihr ja den Job des Keyboardspielens geklaut hat. Ein Geheimnis verriet sie auch, welches bisher noch niemandem vorher erzählt worden war. Mittlerweile ist es auch offiziell, daher können wir es hier schreiben. Und zwar wird die Band im November und Dezember wieder nach Europa kommen, um als Vorgruppe von Dominum auf Tour zu gehen.

Nach dem Musikalischen kam das Gesellige

Zum Schluss vom Set hob sie dann noch The other side of fear als ein Lied hervor, welches ihr besonders am Herzen liegt. Sie erzählte, dass es auf jedem Album ein Lied gibt, welches sie für sich schreibt. Auf Prophecy war es selbiges. Ein Lied, welches davon handelt, die eigenen inneren Mauern zu durchbrechen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und auf der anderen Seite der Angst ein selbstbestimmtes, erneuertes Leben aufzubauen. Mit Falling Light ging dann der musikalische Teil des Abends vorbei. Der Gesellige fing dann aber an, da die Band im Anschluss aus dem Backstage herauskam, Setlists verteilte und bereit war, sich mit jedem zu unterhalten, Fotos zu machen, und alles Mögliche zu signieren. 

Setlist: Prophecy Unbound // Hologram // Soldier of Danger // Mind Assassin // Digital Paradise // Dark // Basilisk // Requiem for a dream // Death Note // Martyr (Monster) // The Unknown // The other side of fear // Falling Light

Bericht & Bilder: Thomas

Mehr von Edge of Paradise bei Dark-Art findet ihr hier:

 

 

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