Nach dem Konzert in Geiselwind und einen Tag vor dem Konzert in Berlin, legte die Winter Storm over Europe Tour einen Halt in der Batschkapp in Frankfurt ein, von welchem wir als eines von drei Konzerten berichten. Nach dem drei ausführliche Berichte vielleicht einer zu viel sind, folgt hier ein Kurzbericht vom Sandwich-Konzert und ich lasse eher die Bilder sprechen.
Dragony
Angekündigt war 19 Uhr als Begin des Konzerts, doch Dragony kam schon eine viertel Stunde früher auf die Bühne, da gab es offensichtlich eine Misskommunikation zwischen örtlichem Veranstalter und Tour Management. Passiert, aber es waren schon genügend Fans anwesend um eine sehr gute Stimmung zu erzeugen. Genau wie bei dem Konzert in Berlin, trat Dragony ohne ihren Sänger Siegfrid auf und Maria übernahm alle Vocals. Dafür war aber Drummer Christoph wieder von seiner Krankheit genesen. Auch wenn man sagen muss, dass Dragony ohne Siegfried ungewohnt ist, war es ein sehr guter Auftritt, welcher entsprechenden Anklang fand.
Setlist Dragony: Twilight of the Gods // Gods of War // Lords of the Hunt // The World Serpent // The Einherjar (What Dreams May Come) // Made of Metal (Cyberpunk Joseph) // Beyond the Rainbow Bridge // Wolves of the North
Freedom Call
Nach einer Umbaupause kamen dann die Nürnberger Freedom Call auf die Bühne. Und sie machten ihrem Spitznamen „The Happiest Metal Band in the World“ alle Ehre. Es gab einen Auftritt mit viel Spaß, guter Laune, Witz und einem dauergrinsenden Chris Bay. Und dies steckte auch die Zuschauer an. Zu Heavy Metal Happycore gab es dann auch einen Circle Pit und für Warriors of Light wurde nach „hessische[n] Warriors“ gesucht, die Chris dann auch zahlreich zujubelten. Auch diese Band wusste, zu überzeugen, und es gab nach dem Auftritt dementsprechend auch laute „Freedom Call„-Rufe und eine Zugabe wurde erwartet. Eher selten für eine Supportband, zeigte aber, wie begeistert die Fans waren.
Setlist Freedom Call: Hammer of the Gods // Tears of Babylon // Silver Romance // Union of the Strong // Heavy Metal Happycore // Power & Glory // Warriors of Light // Metal Is for Everyone // Land of Light
Ensiferum
Gut aufgewärmt und stimmungstechnisch vorbereitet, erwarteten die Fans dann Ensiferum mit entsprechend großer Vorfreude. Eine Vorfreude, die erfüllt wurde, durch einen energiegeladenen Auftritt, der zu diversen Moshpits führte. Und vielen „Noch ein Bier“-Rufen; Rufe, die Petri Lindroos im Laufe des Abends dann auch dazu brachten, den Vorschlag zu machen, dass das nächste Lied doch Noch ein Bier heißen sollte. Maria Nesh hatte bei Scars in My Heart noch mal die Möglichkeit, zu brillieren. Eine Gelegenheit, welche sie beim Schopfe packte und mit Bravour meisterte. Der Abend war davon geprägt, dass es, sowohl auf, als auch vor der Bühne, immer Action gab, vor allem in durch Bassist Sami Hinkka, der hin und her rannte, immer wieder mit diversen Fratzen die Musik untermalte und die Fans aufforderte, doch noch mehr Gas zu geben. Diese waren begeistert und wollten nach der Zugabe auch noch eine Zugabe zu der Zugabe haben. Die gab es leider nicht, dafür aber das obligatorische Selfie mit Band und anschließendem Verteilen von Plektren und Drumsticks, bevor dann jeder glücklich nach Hause gehen konnte.
Setlist Ensiferum: Winter Storm Vigilantes // Guardians of Fate // Heathen Horde // Fatherland // One More Magic Potion // Long Cold Winter of Sorrow and Strife // Token of Time // From Afar // Scars in My Heart (with Maria Nesh) // Andromeda // Into Battle // Axe of Judgement // In My Sword I Trust // Two of Spades
Bericht & Bilder: Thomas
Mehr von den Bands bei Dark-Art findet ihr hier:
- Konzertbericht: Ensiferum – Winterstorm over Europe, Berlin, 21.01.2026
- Konzertbericht: Ensiferum – Winter Storm over Europe, MusicHall Strohofer, Geiselwind, 16.01.2026
- Konzertbericht: Orden Ogan – The Tour of Fear – Batschkapp Frankfurt, 06.03.2025
- Kurzbericht: Paganfest Extended Show in Geiselwind, 24.01.2025
- Konzertbericht: Dragony – bHof Würzburg, 09.11.2024
- Review: Dragony – Hic Svnt Dracones
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