Ankündigung: Amon Amarth – The Allfather Awakens Tour 2026

Wenn nordische Götter erwachen, bleibt kein Stein auf dem anderen. Mit der The Allfather Awakens Tour 2026 kehren Amon Amarth im Herbst nach Deutschland, Österreich und in die Schweiz zurück und bringen eine Show mit, die einmal mehr unter Beweis stellen dürfte, warum sie seit Jahren zu den unangefochtenen Größen des Melodic Death Metal zählen. Unterstützt werden sie von Orbit Culture und Soilwork, zwei Bands, die selbst längst ihren festen Platz in der Szene haben. Für Fans von donnernden Riffs, epischen Refrains und einer Liveshow, die eher an eine Wikingerschlacht als an ein gewöhnliches Konzert erinnert, dürfte diese Tour Pflichtprogramm sein.

Amon Amarth

Seit ihrer Gründung 1992 im schwedischen Tumba haben sich Amon Amarth vom Underground-Geheimtipp zur internationalen Metal-Institution entwickelt. Ihr Stil ist klar definiert: melodischer Death Metal mit epischen Gitarrenläufen, wuchtigem Groove und Texten, die tief in der nordischen Mythologie verwurzelt sind. Frontmann Johan Hegg ist dabei nicht nur Sänger, sondern Erzähler, seine markante Stimme trägt Geschichten von Odin, Thor, Schlachten und Ehre mit einer Intensität vor, die sofort Bilder im Kopf entstehen lässt.

Musikalisch setzen Amon Amarth auf eine Mischung aus Härte und Eingängigkeit. Die Gitarrenarbeit von Olavi Mikkonen und Johan Söderberg verbindet rasende Riffs mit hymnischen Leads, während Bass und Schlagzeug das Fundament liefern, das die Songs so massiv wirken lässt. Dabei schaffen sie es, trotz aller Brutalität immer wieder große Melodiebögen einzubauen, Songs wie Twilight of the Thunder God, The Pursuit of Vikings oder Guardians of Asgaard sind längst moderne Klassiker.

Live gehören Amon Amarth seit Jahren zur ersten Liga. Ihre Shows sind mehr als reine Konzerte, sie sind Inszenierungen. Drachenköpfe, Wikingerhelme, Nebel, Feuer und eine Bühne, die wie ein Schlachtfeld wirkt, gehören längst zum festen Repertoire. Trotzdem bleibt der Fokus auf der Musik. Die Band wirkt eingespielt, routiniert und gleichzeitig hungrig, als hätten sie noch immer etwas zu beweisen. Genau das macht ihre Auftritte so eindrucksvoll: Präzision trifft Leidenschaft.

Mit der The Allfather Awakens Tour 2026 schlagen Amon Amarth das nächste Kapitel auf. Der Titel lässt bereits erahnen, dass es thematisch erneut tief in die Welt der nordischen Götter geht. Neue Songs dürften ebenso ihren Platz in der Setlist finden wie bewährte Fan-Favoriten. Wer Amon Amarth kennt, weiß: Hier wird nicht halbherzig gespielt. Hier wird geliefert:  laut, episch und mit einer Energie, die selbst eingefleischte Konzertgänger noch beeindruckt.

Orbit Culture

Orbit Culture haben sich in den letzten Jahren vom Geheimtipp zum ernst zu nehmenden Namen im modernen Metal entwickelt. Die Schweden verbinden Melodic Death Metal mit Groove, Industrial-Anleihen und einer düsteren, fast cineastischen Atmosphäre. Ihr Sound wirkt massiv, zeitgemäß und zugleich fest in der skandinavischen Metalschule verankert.

Charakteristisch ist der Wechsel zwischen tiefen Growls und klareren, getragenen Passagen. Die Gitarren klingen schwer und präzise, während die Rhythmussektion für einen druckvollen Unterbau sorgt. Songs wie Redfog oder Vultures of North zeigen, wie Orbit Culture Härte und Eingängigkeit miteinander verknüpfen können, ohne an Intensität zu verlieren.

Als direkter Support für Amon Amarth bringen sie genau die richtige Mischung aus Wucht und Atmosphäre mit. Ihre Musik ist dunkel, kraftvoll und modern produziert, perfekt, um die Bühne vorzubereiten, bevor die Wikinger das Kommando übernehmen. Orbit Culture sind keine reine Aufwärmband, sondern ein Act, der selbstbewusst seinen eigenen Sound präsentiert und das Publikum von Anfang an in Bewegung bringt.

Soilwork 

Mit Soilwork steht eine weitere schwedische Institution im Line-up. Seit Mitte der 1990er-Jahre gehören sie zu den prägenden Vertretern des melodischen Death Metal und haben das Genre maßgeblich mitgeformt. Während andere Bands auf reine Härte setzten, kombinierten Soilwork früh aggressive Riffs mit klaren Gesangspassagen und einem starken Gespür für Melodie.

Frontmann Björn „Speed“ Strid ist dabei das Aushängeschild der Band: Sein Wechsel zwischen Growls und klarem Gesang verleiht den Songs eine besondere Dynamik. Tracks wie Stabbing the Drama, Follow the Hollow oder Spectrum of Eternity zeigen, wie vielseitig Soilwork über die Jahre geblieben sind.

Live überzeugen sie mit Routine und Energie. Sie wissen, wie man ein Publikum packt, ohne sich in Effekten zu verlieren. Als Support auf der The Allfather Awakens Tour bringen Soilwork Erfahrung, Songstärke und eine eigene Fangemeinde mit. Damit wird jeder Abend nicht nur ein Amon-Amarth-Event, sondern ein stark besetztes Gesamtpaket für Fans des skandinavischen Metals.

Tourdaten

16.10.2026 – Stuttgart, Schleyer-Halle
17.10.2026 – Frankfurt, Festhalle
21.10.2026 – Hamburg, Sporthalle
30.10.2026 – Leipzig, Quarterback Immobilien Arena
31.10.2026 – Oberhausen, Rudolf Weber Arena
03.11.2026 – Wien, Gasometer (A)
04.11.2026 – Bamberg, Brose Arena
07.11.2026 – Berlin, Velodrom
08.11.2026 – München, Zenith
11.11.2026 – Zürich, The Hall (CH)

Mehr von den Bands bei Dark-Art findet ihr hier:

 

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