Mit seiner dritten Ausgabe kehrt das Wild Hunt Open Air in diesem Sommer nach Oberthal zurück und erweitert sein Programm erstmals auf zwei Festivaltage. Auf dem abgeschiedenen Wanderplatz Güdesweiler entfaltet sich am 24. und 25. Juli 2026 erneut ein Line-Up, das tief im Kern des Black Metal verwurzelt ist und die rituelle Atmosphäre des Veranstaltungsortes konsequent aufgreift.
Das Festival hat sich in kurzer Zeit als feste Größe im deutschen Underground etabliert und bleibt seinem Anspruch treu, eine intime, naturverbundene Bühne für kompromisslose, atmosphärische und okkulte Klänge zu schaffen. Auch in diesem Jahr präsentiert das Wild Hunt eine sorgfältig kuratierte Auswahl internationaler und deutscher Acts, die das Spektrum von klassischem Black Metal über dissonante Extremen bis zur rituellen Klangkunst abbilden.
Tickets für das Event gibt es hier.

Das Line-Up 2026
Das diesjährige Line‑Up vereint unterschiedliche Strömungen des Black Metal und seiner extremen Randbereiche. Bezwering bringen ihren charakteristisch rituellen, niederländischen Black‑Metal‑Ansatz nach Oberthal und setzen auf eine Mischung aus monolithischer Atmosphäre und okkulter Schwere. Hadopelagyal stehen für eine im direkten Vergleich chaotischere Ausrichtung und bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Black und Death Metal, geprägt von dissonanten Strukturen und einer bewusst rohen Klangästhetik. Mit Nail by Nail ist ein weiteres Projekt vertreten, das stark auf rituelle Elemente setzt und seine Musik in einem düsteren, fast tranceartigen Rahmen präsentiert.
Aus Italien reist Patristic an, deren Stil sich durch eine dissonante, theologisch aufgeladene Ausrichtung auszeichnet und die sich in den vergangenen Jahren als feste Größe im modernen Extreme‑Black‑Metal etabliert haben. Einen weiteres internationales Highlight sind Spectral Wound aus Kanada, die mit melodisch geprägtem, dennoch kompromisslosem Black Metal auftreten und seit Jahren für ihre dichte, kalte Atmosphäre bekannt sind. Sumerian Tombs knüpfen an den Geist der 1990er an und verbinden rasende Geschwindigkeit mit melodischen Akzenten, während Sun of the Sleepless, das Dark‑Metal‑Projekt von Schwadorf, eine eher introspektive, ambient‑nahe Facette des Genres einbringt. Abgerundet wird das Programm durch Verrottet, die eine rohe, direkte Form des deutschen Black Metal vertreten und damit einen klaren Kontrast zu den atmosphärischeren Acts des Festivals setzen.
Tagesaufteilung:
Freitag (Einlass 17:00 Uhr): Spectral Wound, Patristic, Bezwering
Samstag (Einlass 14:00 Uhr): Verrottet, Sun of the Sleepless, Sumerian Tombs, Hadopelagyal, Nail by Nail
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