Konzertbericht: Versengold – Eingenordet Tour, Stadthalle Fürth, 10.04.2026

Im Rahmen ihrer Eingenordet Tour 2026 sind Versengold im März und April durch Deutschland unterwegs, um ihr gleichnamiges Album zu promoten, das am 16. Januar erschien. In diesem Rahmen machten sie dabei auch am Freitag, dem 10.4.2026, in der Stadthalle Fürth Station. Auf diesem Teil der Tour wurden sie von den Folk-Aufsteigern Kupfergold begleitet. Die große Halle füllte sich zunächst gemächlich nach dem Einlass um 18:30 Uhr und bot auch gegen Ende noch ein Durchkommen. Durch die vielen Stufen bot sich auch den Besuchern in den hinteren Reihen ein guter Blick.

Kupfergold

Pünktlich um 20 Uhr eröffneten Kupfergold dann mit dem Titeltrack ihres aktuellen Albums, Fasan Alarm, das Set. Die Truppe um Sängerin Bonnie Banks hatte mit einer Spielzeit von 30 Minuten und einem Set von sieben Songs den Auftrag, das Publikum für den Headliner aufzuwärmen, was gut funktionierte. Mit leichter, unterhaltsamer Kost und ihrem gewohnten, derben Kölner Humor kamen sie beim Publikum gut an. Mit Lichtermeer schaffte es gegen Ende auch ein emotionaler Song ins Programm, zu dem sich im Publikum ein Meer aus Handylichtern bot. Beendet wurde der Auftritt dann mit der Koboldkeilerei, zu der sich auch ein Kobold mit einem Topf Gold über die Menge tragen ließ und schließlich das Zentrum eines Circle Pits bildete.

Setliste: Fasan Alarm // Kupfer und Gold // Und ’n Tripper // Muschelbusen // Der Klügere kippt nach // Lichtermeer // Koboldkeilerei

Versengold

Nach einem kurzen Umbau kamen dann auch schon Versengold auf die Bühne, um mit Der Tag mag kommen, dem Opener des Albums, und einem lauten Knall den Abend zu beginnen, gefolgt von der Klabauterfrau, und auch die erste Pyro feuerte direkt zu Beginn. Weiter ging es mit Der Tag, an dem die Götter sich betranken, zu dem eine Erde erst auf die Bühne geschoben und dann ins Publikum geworfen wurde. Im Laufe des Sets wechselten sich Stimmungsnummern wie Hey Hanna und Thekenmädchen gekonnt mit ruhigeren Stücken ab, und mit Falscher Leuchtturm gab es auch klare politische Kante gegen Rechts.

Immer wieder im Set gab es Konfetti, Pyro und Nebel, und zu Krug voller Mondenschein und Feuergeist gab es ein großes Lagerfeuer auf der Bühne. Auch eine zweite Bühne gab es, auf der gegen Mitte des Sets Verliebt in eine Insel und Erde gespielt wurden. Neben den Songs vom neuen Album gab es natürlich auch eine Mischung von Klassikern und auch ältere Stücke hatten es ins Programm geschafft, so wurde Solange jemand Geige spielt im Vorfeld von den Fans per Social Media ins Set gewählt.

Ein Song, der natürlich auch nicht fehlen durfte, war Haut mir kein Stein, bevor dann Kobold im Kopp mit einem lauten Knall endete und die Band die Bühne verließ, nur um für eine Zugabe zurückzukommen.
Nach Ich und ein Fass voller Wein und Butter bei die Fische bedankte sich Malte bei allen Beteiligten, bevor mit einem Abgesang das Set endgültig zu Ende ging.

Setliste: Der Tag mag kommen // Klabauterfrau // Der Tag, an dem die Götter sich betranken // Solange jemand Geige spielt // Die halbe Welt // Falscher Leuchtturm // The Devil is a Barmaid // Krug voll Mondenschein // Feuergeist // Niemals sang‑ und klanglos // Verliebt in eine Insel // Erde // Dans op de Deel // Hey Hanna // Eingenordet // Klopapier // Thekenmädchen // Haut mir kein’ Stein // Kobold im Kopp (Outro: Bullet in my Head) // Ich und ein Fass voller Wein // Butter bei die Fische

Fazit: Auf der aktuellen Tour bieten Versengold dem Publikum eine tolle Show, die nichts vermissen lässt, neben einer gut gemischten Songauswahl, und einer Show bei der keine Langeweile aufkommt. Auch 2026 können Versengold noch gut punkten.

Bericht & Bilder: Matthias

 

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