Mit dem Eternum Fest 2026 erhält Dresden erstmals ein mehrtägiges Indoor‑Festival, das sich konsequent den düsteren Spielarten von Black Metal, Post‑Black, Dark Rock und verwandten Subgenres widmet. Die Veranstaltung findet vom 25. bis 26. September 2026 im historischen Parkhotel Dresden statt, dessen Ballsaal aus den 1910er‑Jahren eine ungewöhnliche, atmosphärisch dichte Kulisse bietet. Das Festival richtet sich an ein Publikum, das Wert auf kuratierte Line‑Ups, stilistische Tiefe und eine intime, aber hochwertige Umgebung legt.
Das Billing ist vollständig bestätigt und umfasst dreizehn internationale Acts aus Europa und Amerika. Die Mischung aus etablierten Namen, Underground‑Projekten und seltenen Deutschland‑Auftritten macht die erste Ausgabe des Festivals zu einem der markantesten neuen Termine im Herbstkalender.

Bloedmaan // Deathrite // DOOL // Dödsrit // Fluisteraars // Hæresis // King Dude // Lamp Of Murmuur // Mortifero // Rope Sect // Sunken // Thy Light // Ultha
Bloedmaan
Die belgische Formation bewegt sich im Bereich atmosphärischer Black‑Metal‑Strukturen, die stark auf Stimmung, Weite und melancholische Dynamik setzen. Bloedmaan arbeiten mit langen Spannungsbögen und einem Sound, der zwischen harscher Kälte und schwebender Atmosphäre pendelt.
Deathrite
Das deutsche Quintett verbindet Death Metal, Crust‑Elemente und eine rohe, direkte Live‑Präsenz. Deathrite stehen für kurze, präzise gesetzte Songs, die auf Energie und kompromisslose Härte setzen.
DOOL
Die niederländische Band zählt zu den markantesten Vertretern des modernen Dark Rock. DOOL kombinieren düstere Melodien, okkulte Motive und eine dichte, hypnotische Bühnenwirkung. Ihr Sound bewegt sich zwischen Post‑Rock‑Anleihen, Gothic‑Elementen und kraftvollen Gitarrenlinien.
Dödsrit
Ursprünglich als Solo‑Projekt gestartet, hat sich Dödsrit zu einer vollwertigen Band entwickelt, die Black Metal, Crust und atmosphärische Melodien verbindet. Die Musik zeichnet sich durch intensive Dynamik und emotional aufgeladene Riffs aus.
Fluisteraars
Das niederländische Duo ist bekannt für experimentellen, folkloristisch angehauchten Atmospheric Black Metal. Fluisteraars arbeiten mit regionalen Mythen, Naturmotiven und einem Sound, der zwischen meditativer Ruhe und eruptiver Intensität wechselt.
Hæresis
Die deutsche Band bewegt sich im Black‑Metal‑Spektrum und setzt auf eine Mischung aus klassischer Härte und moderner Produktion. Hæresis stehen für ein klares, direktes Klangbild mit hohem Live‑Fokus.
King Dude
Der US‑amerikanische Musiker verbindet Dark Folk, Gothic Country und minimalistische Rock‑Elemente. King Dude arbeitet mit tiefem Bariton, reduzierten Arrangements und einer düsteren Americana‑Ästhetik, die sich deutlich vom restlichen Line‑up abhebt.
Lamp Of Murmuur
Eines der auffälligsten Projekte der modernen US‑Black‑Metal‑Szene. Lamp Of Murmuur kombiniert rohe, aggressive Klangflächen mit romantisch‑atmosphärischen Passagen und einer unverkennbaren Handschrift.
Mortifero
Die niederländische Formation bewegt sich zwischen Death Metal, Neofolk‑Einflüssen und düsterer Akustik. Mortifero arbeiten mit starken Kontrasten und einer Mischung aus harschen und ruhigen Momenten.
Rope Sect
Das deutsche Projekt verbindet Post‑Punk, Gothic Rock und minimalistische, fast rituelle Strukturen. Rope Sect setzen auf klare Rhythmen, markante Vocals und eine reduzierte, aber eindringliche Ästhetik.
Sunken
Die dänische Band steht für weitläufigen, melancholischen Atmospheric Black Metal. Sunken arbeiten mit langen, fließenden Kompositionen, die stark auf Stimmung und emotionale Tiefe setzen.
Thy Light
Das brasilianische Depressive‑Black‑Metal‑Projekt gilt als eines der prägenden im Genre. Thy Light verbindet rohe Intensität mit melodischen, fast cineastischen Synth‑Flächen und stark emotionalem Ausdruck.
Ultha
Die Kölner Band zählt zu den wichtigsten deutschen Vertretern des Post‑Black‑ und Atmospheric‑Black‑Metal. Ultha sind bekannt für lange, vielschichtige Kompositionen, die zwischen Härte, Melancholie und dichter Atmosphäre wechseln.
Mehr von den Bands bei Dark-Art findet ihr hier:
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