Mit dem Death & Damnation Fest 2026 etabliert sich im Ruhrgebiet ein zweitägiges Extreme‑Metal‑Event, das bewusst auf zwei unterschiedliche Räume verteilt ist: Am 11. September eröffnet das Festival im Helvete Oberhausen, einem der prägendsten Black‑Metal‑Clubs Deutschlands. Am 12. September folgt der große Haupttag in der Turbinenhalle Oberhausen, einem weitläufigen Industriebau, der mit massiver PA‑Anlage, hoher Decke und viel Bühnenfläche ideale Bedingungen für internationale Headliner und exklusive Spezialsets bietet.
Die 2026er Ausgabe kombiniert intime Club‑Intensität mit großformatiger Hallenproduktion und präsentiert ein Line‑up, das sowohl seltene Deutschland‑Auftritte als auch exklusive Set‑Varianten umfasst. Besonders hervorzuheben sind das seltene „Aran plays Lunar Aurora“‑Konzert sowie das Old‑School‑Set von Rotting Christ, die beide nur in Oberhausen stattfinden.
11. September 2026 – Helvete Oberhausen
Decline of the I (FR)
Totenwache (DE)
Merrimack (FR)
Ensanguinate (SL)
12. September 2026 – Turbinenhalle Oberhausen
Aran plays Lunar Aurora (DE) – exklusives Deutschland‑Konzert
Darkened Nocturn Slaughtercult (DE)
Rotting Christ (GR) – exklusives Old‑School‑Set
SRPNTS (DE)
Sigh (JP)
Perchta (AT)
Horn (DE)

Line‑up (alphabetisch)
Aran plays Lunar Aurora // Darkened Nocturn Slaughtercult // Decline of the I // Ensanguinate // Horn // Merrimack // Perchta // Rotting Christ // Sigh // SRPNTS // Totenwache
Aran plays Lunar Aurora
Aran präsentiert A Hoagascht von Lunar Aurora in vollständiger Live‑Interpretation. Das Album gilt als eines der prägenden Werke des deutschsprachigen Atmospheric Black Metal. Die Show ist eines von nur zwei bestätigten Deutschland‑Konzerten dieses Programms.
Darkened Nocturn Slaughtercult
Deutsche Black‑Metal‑Band, aktiv seit Ende der 1990er. Charakteristisch sind schnelle, präzise Gitarrenläufe, traditioneller Sound und eine konsequent okkulte Ausrichtung. Live bekannt für hohe Intensität und klare, unverfälschte Umsetzung der Studioversionen.
Decline of the I
Französisches Projekt aus dem Avantgarde‑Black‑Metal‑Bereich. Musikalisch geprägt von dissonanten Strukturen, experimentellen Arrangements und einem konzeptuellen Ansatz, der sich an psychologischen Themen orientiert. Live eher atmosphärisch und konzentriert als spektakulär.
Ensanguinate
Slowenische Band mit Schwerpunkt auf Blackened Death Metal. Der Stil verbindet frühe Death‑Metal‑Einflüsse mit klaren Black‑Metal‑Elementen. Auffällig sind die direkte Gitarrenarbeit und der Old‑School‑Charakter der Songs.
Horn
Deutsches Pagan‑Black‑Metal‑Projekt mit Fokus auf melodische Gitarren, Naturthemen und klare Songstrukturen. Die Musik bewegt sich zwischen atmosphärischen Passagen und traditionellem Black Metal. Live tritt Horn mit kompletter Bandbesetzung auf.
Merrimack
Französischer Black Metal, seit den 1990ern aktiv. Der Sound ist kalt, technisch präzise und stark von der orthodoxen Szene geprägt. Merrimack gehören zu den etablierten Namen des französischen Black Metal und sind regelmäßig auf europäischen Festivals vertreten.
Perchta
Österreichische Black‑Metal‑Band mit regionalem Bezug zu Tirol. Der Stil kombiniert harsche Vocals, rhythmische Akzente und folkloristische Elemente. Die Texte greifen alpine Themen und Dialekte auf. Live setzt die Band auf klare Struktur und starke Präsenz.
Rotting Christ
Griechische Black‑Metal‑Band, aktiv seit 1987. Für Oberhausen ist ein reines Old‑School‑Set angekündigt, das sich auf die frühen Alben konzentriert. Charakteristisch sind markante Gitarrenmelodien, klare Rhythmik und eine stabile Live‑Performance.
Sigh
Japanische Band, die seit den frühen 1990ern Black Metal mit experimentellen Elementen verbindet. Der Stil umfasst Einflüsse aus Jazz, Prog und orchestralen Arrangements. Sigh gelten als eines der ungewöhnlichsten Projekte des Genres.
SRPNTS
Deutsches Black‑Metal‑Projekt aus NRW. Die Band gibt es erst seit kurzem, weshalb es hier kein Hörbeispiel gibt. Wir bleiben gespannt!
Totenwache
Hamburger Black‑/Speed‑Metal‑Band. Der Stil ist roh, schnell und stark an frühen Black‑Metal‑Veröffentlichungen orientiert. Live setzt die Band auf unmittelbare Energie und kurze, kompakte Setlisten.
>https://www.youtube.com/watch?v=5cBFXfvBrSk
Mehr von den Bands bei Dark-Art findet ihr hier:
- Ankündigung: Summer Breeze 2026
- Festivalbericht: Ragnarök Festival, Samstag, 11.04.2026 – Part 1
- Festivalbericht: Ragnarök Festival 2025 – Samstag
- Festivalbericht: Mahlstrom Open Air 2025 – Freitag
- Konzertbericht: Rotting Christ, Satyricon, Behemoth (Unholy Trinity Tour) am 16.04.25 im Schlachthof Wiesbaden
- Festivalbericht: 20 Jahre NEW EVIL MUSIC Festival in Heidelberg
- Festivalbericht: Prophecy Fest 2024 – Freitag
- Konzertbericht: Baphofest VII, 13.01.2023
- Review: Perchta – D´Muata
- Band der Woche: Perchta
Antworten