Konzertbericht: John 5 – EU & UK Solotour, Club Volta, Köln, 23.05.2026

Der Gitarrenvirtuose John 5 und aktueller Gitarrist von Mötley Crüe ist momentan auf EU/UK Tour und zum ersten Mal Solo in Europa unterwegs.

In Deutschland hat er in Köln, Hamburg und München seine Songs zum Besten gegeben, mit South of Salem als Support. 

South of Salem

Das Quintett aus Bournemouth, England, haben im Kölner Club Volta ihre Liebe zu klassischem Heavy Metal, Horror und 80er-Jahre-Sleaze an diesem heißen Abend zum Besten gegeben. 

Ohne viel Tam Tam wurde direkt mit Let Us Prey – dem Opener Song von ihrem Debütalbum The Sinner Takes It All– los gefeuert. Mein 2015er Emoherz hat bei der Ästhetik der Jungs und dem Bühnenbild von zwei neon Särgen alleine schon höher geschlagen, aber leider schien der Funke nicht ganz auf das Publikum überzugehen. 

Zum Glück sind die Songs von South of Salem catchy und laden mit eingängigen Lyrics schnell zum Mitsingen ein. Nach einem Cover von Savage Garden’s To the Moon & Back taute die Menge langsam auf und spätestens ab Vultures ist die Energie von Sänger Joey endlich auch in der Crowd zu spüren gewesen. 

Mit dem Fanliebling Cold day in Hell rundeten das Quintett ihr halbstündiges Set schließlich ab. Viel Einheizung hat es bei den 30 Grad draußen zwar nicht gebraucht, aber South of Salem haben es sich trotzdem nicht nehmen lassen, eine energiegeladene Show auf die Bühne zu bringen.

Setlist: Let Us Prey//Jet Black Eyes//Static//To the Moon & Back (Cover: Savage Garden)//Vultures//Left for Dead//Cold Day in Hell

 

John 5

Pünktlich um 21 Uhr betrat John 5 zu Wicked World und mit seiner signature weiß/schwarz Gesichtsbemalung die Stage und ganz ehrlich, es war etwas surreal den Star-Gitarristen auf so einer (verhältnismäßig) kleinen Bühne spielen zu sehen. Und dann war der Club Volta nicht einmal komplett voll. Dabei hat John 5, neben seinen großartigen Gitarrenskills, die Bühne mit Musikern wie Mötley Crüe und Rob Zombie geteilt.

Umso beeindruckender war es aber zu sehen, wie John 5 seine Gitarre(n) mit verschiedensten Techniken und Leichtigkeit zum Singen brachte. Als Unterstützung hatte er lediglich einen Drummer auf der Bühne und seinen Tech an der Seite, welcher ihm immer wieder verschiedensten Bass-/Gitarren anreichte und für ein Medley selbst unterstützend am Bass spielte.

Die Setlist war eine Mischung von Songs aus seinem letzten Album Ghosts, Cover von Sweet Dreams (are made of this), Crazy little thing called love, how high the moon und Songs, welche er für John 5 and the Creatures geschrieben hatte. Musikalisch gab es da aber nicht nur heavy Riffs und beeindruckende Solos, sondern auch Ausbrüche in verschiedenste Genres wie etwa bei den Songs Howdy und Moon Glow, welche über das Set verstreut waren und immer wieder für Auflockerung sorgten.

Gegen Ende hat John 5 das Publikum noch mal mit einem Medley von Mötley Crüe Songs mitgerissen, welches für viele sichtlich – und hörbar – das Highlight des Abends war, genau wie das Cover Sweet Dreams (are made of this) als Zugabe.

Setlist: Wicked World// Season of the Witch* // The Ghost//Six Hundred and Sixty Six Pickers in Hell, CA//Howdy*//Strung Out//Fiend//La Express//Crank It – Living With Ghosts*//How High the Moon (Cover: Morgan Lewis)//Crazy Little Thing Called Love (Cover: Queen)//I Am John 5*//You Me and the Devil Makes Three//Deviant//Georgia (on My Mind)//Que Pasa*//Moon Glow//The Black Grass Plague*//Mötley Crüe Medley//Sweet Dreams (Are Made Of This) (Zugabe//Cover)

*from John 5 and the Creatures

 

Bericht: RockaBunny
Bilder: RockaBunny

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Konzertfotografin die Momente und Emotionen da einfängt, wo sie sich Zuhause fühlt

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