Konzertbericht: King Buffalo – European Tour 2026, Colos-Saal Aschaffenburg, 05.05.2026

Dienstagabend im Colos-Saal in Aschaffenburg.
In den vergangenen Jahren hat sich dieser Tag der Woche als Bote großartiger Konzerte in dieser Venue bewiesen, entsprechend war die Latte für den Abend hoch gesetzt. Natürlich aber auch, weil King Buffalo an diesem Abend Aschaffenburg auf den Tourplan gesetzt haben. Die amerikanische Stoner Rock Band hat im Anschluss ihrer US-Tour ein dutzend Konzerte in Europa hinten dran gehangen. Das zweite davon war im Colos-Saal angesetzt, wo die Band bereits zuvor einige Male zu Gast gewesen war.

King Buffalo

In dem Moment, als die Leinwand hochfuhr, auf der zuvor Werbung für kommende Veranstaltungen ausstrahlt worden war, und den Blick auf die Bühne freigab, sah man, dass Sänger und Gitarrist Sean McVay bereits auf einem Hocker auf der Bühne saß. Dass dies eine Notwendigkeit darstellte,offenbarte sich auf den zweiten Blick, als man bemerkte, dass dieser sich wohl jüngst den Fuß gebrochen hatte und dementsprechend mit Gipsbein und Krücken diese Tour spielen würde. Der Rest der Band betrat die Bühne und legte mit Silverfish los. King Buffalo ließen die Songs ineinander übergehen, sodass Konzertbesucher, die sich nicht tief mit deren Musik beschäftigt hatten, diese als fortlaufend wahrnahmen, doch manchmal gab es eine kleine Tonpause, bevor es weiterging. Mit dem Wechsel der Songs änderte sich auch das Licht der Bühne, sodass es den jeweiligen Track untermalte, ganz sachte und ohne große Effekthascherei. Der Auftritt kam gänzlich ohne große Worte aus, keine Songankündigungen, keine Reden. King Buffalo setzten auf Musik und Vibe.

Das Publikum hatte sich komplett darauf eingelassen, und während viele in typischer Konzertmanier einfach nur nickend dastanden, bewegten sich ein paar rhythmisch zur Musik, gänzlich darin verloren. Im Publikum kamen einzelne Momente des Jubels auf, über das gesamte Set verteilt, die sich mit der Länge der Show verdichteten. Nach einer Stunde Show kam ein kurzes „Thank you“ von der Band. Mit Firmament endete die Show nach guten 1,5 Stunden. 

Setlist: Silverfish // Mercury // Grifter // Eye of the Storm // Mammoth // Balrog // Drinking from the River Rising // Centurion // Loam // Firmament 

Bericht & Bilder: Roksana

 

Mehr von King Buffalo bei Dark-Art findet ihr hier:

Über Roksi 703 Artikel
Roksana Helscher, Fotografin und Redakteurin. Seit 2016 bei Dark-Art dabei, ein Teil der Chefredaktion und das Mädchen für alles. Seit meinen ersten Konzertfotografie-Gehversuchen in 2011 bis heute unterwegs und versuche das Geschehen auf großen und kleinen Bühnen zu dokumentieren.

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