Die letzten Sonnenstrahlen verschwinden langsam über dem Gelände, während sich vor der Open-Air-Bühne des Burgtheaters Dinslaken immer mehr Menschen versammeln. Die Musik wird lauter, die Lichter gehen an und die Spannung steigt. Noch dauert es einen Moment, bis Mono Inc. die Bühne betreten – doch die Atmosphäre an diesem Abend in Dinslaken lässt bereits erahnen, dass hier gleich etwas Besonderes beginnt.
Hell Boulevard
Bevor Mono Inc. die Bühne übernahmen, sorgten Hell Boulevard für den passenden Einstieg in den Abend. Die Schweizer Dark-Rock-Band startete mit Weirdos und She Just Wanna Dance direkt energiegeladen. Mit Pitch Black, Zero Fucks Given und Btch Pls wurde es anschließend ordentlich düster und rockig.
Etwas atmosphärischer wurde es bei Dead Valentine und Not Another Lovesong (Requiem), bevor mit Satan in Wonderland und Rebels die letzten beiden Songs folgten.
Mit ihrem knapp 45-minütigen Set lieferten Hell Boulevard genau das richtige Vorprogramm für Mono Inc.: düster, dreckig und mit ordentlich Energie – ein gelungener Auftakt für den Konzertabend im Burgtheater.
Setlist: Weirdos // She Just Wanna Dance // Pitch Black // Zero Fucks Given // BTCH PLS // Dead Valentine// Not Another Lovesong // Satan in Wonderland // Rebels
Mono Inc.
Es war wieder einmal Zeit für Mono Inc. Mit Together Till the End startete die Band direkt mit einem Klassiker, bevor es mit Funeral Song und Louder Than Hell deutlich düsterer und härter wurde.
Auch Lost in Pain, Arabia, Boatman und Still durften natürlich nicht fehlen. Mit Welcome to Hell wurde es dann wieder etwas lauter, bevor Bassist Ilja mit einem Solo für einen guten Übergang sorgte.
Anschließend ging es mit Abendrot, Get Some Sleep und Voices of Doom weiter. Bei An klaren Tagen wurde es mit der Piano-Version schließlich deutlich ruhiger und emotionaler und bildete somit einen schönen Kontrast zu den sonst eher großen und druckvollen Songs.
Mit Dein Anker, dem Drum Battle und Heartbeat of the Dead wurde anschließend wieder ordentlich aufgedreht. Eigentlich hätte man hier schon Schluss machen können, aber natürlich war noch nicht Feierabend.
In My Darkness und Lieb Mich bildeten die erste Zugabe, bevor mit Children of the Dark die Show am Ende angekommen war.
Und damit endete ein Konzert, das alles hatte, was man von Mono Inc. erwartet: düstere Atmosphäre, große Mitsing-Momente, ruhige Augenblicke und natürlich ordentlich Rock.
Setlist: Together Till The End // Funeral Song //Louder than Hell // Lost in Pain // Arabia // Boatman // Still // Welcome to Hell// Ilja Solo // Get some sleep // Voices of Doom //An klaren Tagen // Dein Anker // Heartbeat of the Dead// In My Darkness // Lieb Mich // Children of the Dark
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