Release: 29. April 2011
Genre: Pagan Black/Folk Metal
Spieldauer: 58 Minuten, 13 Sekunden
Label: Trollzorn Records
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Tracklist:
- Offenbarung
- Weltenbrand
- Einsam
- Blinde Wut
- Thursenhain
- Freyas Schloss
- Sturmbringer
- Schlachtenbruder
- Die Banner hoch der Nacht entgegen

Wie steht ihr zu Hörbüchern?
Ich persönlich habe kaum Zeit zum Lesen, aus dem Grund höre ich sowas sehr gerne als Hirnfutter während der Arbeit. Einer Geschichte zu folgen ist etwas Wunderbares, doch meist ziehen sich diese Geschichten durch x Stunden. Doch es gibt auch Bands, die sowas in Form eines Albums hervorbringen können wie Gernotshagen mit Weltenbrand.
Das Album erzählt vom Intro bis hin zum Outro durchgehend eine Geschichte, mit mal besseren und mal schlechteren Übergängen zwischen den Songs. Dabei hätten Offenbarung und Weltenbrand ein Song werden sollen, so perfekt ist der Übergang und so seltsam fühlen sich die Lieder im Shuffle an, wenn sie ohne einander auftauchen. Diese beiden Stücke legen nicht nur den Grundstein des Albums, sondern zeigen auch, was uns erwartet: der grandiose dreistimmige Gesang von Sänger Askan und eine Struktur, die sich durch die nächste Stunde ziehen wird.
Das Spektakel zieht sich durch die kommenden Kapitel, ein jedes hervorzuheben würde hier den Rahmen sprengen, daher beziehe ich mich auf meine persönlichen Favoriten und diese sind neben Offenbarung und Weltenbrand, die all das aufbauen und eröffnen auch Blinde Wut. Dieses Stück zeichnet sich durch die besonders melodische Untermalung und einen einprägsamen Refrain und bildet einen frühen Ruhepunkt des Albums, auch wenn der Name es erstmal anders vermuten lässt. Ein weiteres Stück, welches ich hervorheben möchte, ist Freyas Schoss. Es führt durch verschiedene Stimmen, eine schnellere Spielweise und durch eine gewisse Dramatik durch das Stück und mit mehr als 8 Minuten ist es ein Lied, das genug Raum erhielt, um sich in allen Facetten zu entfalten. Als Letztes würde ich gerne Die Banner hoch der Nacht entgegen anbringen, den Abschluss der Geschichte und des Albums. Ein weiteres ruhiges Stück, welches sich jedoch inhaltlich durch Höhen und Tiefen bewegt und würdevoll das Ende bringt.
Gernotshagen sind Geschichtenerzähler auf ihre eigene Art und zumindest die ersten drei Alben sollten mindestens einmal am Stück gehört werden, um die Inhalte zu fühlen. Wer mit Pagan/Black Metal etwas anfangen kann, sollte auf jeden Fall reinhören!
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